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Datenschutz spaltet das Land

 Foto: Q.pictures  / pixelio.de 

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Hackerangriffe auf den Bundestag und Kfz-Zulassungsstellen, gefälschte Merkel-Mails oder Spähangriffe auf US-Regierungsdaten. Das Thema Datenschutz wird derzeit von den Deutschen zwischen Panikmache und Sorglosigkeit erlebt. Dazu haben wir einige interessante Beiträge der vergangenen Tage gefunden.

  • Jeder Vierte hält die Diskussionen über Datenschutz für Panikmache: Wie eine aktuelle Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov zeigt, ist die deutsche Bevölkerung beim Thema Datenschutz gespalten: Zwar hält rund jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) die häufig stattfindenden Diskussionen über Datenschutz für gerechtfertigt, aber jeder Vierte (24 Prozent) für übertrieben und Panikmache. Laut der quantitativen Befragung finden Passwortwechsel und Überprüfungen der Datenschutzeinstellungen am häufigsten bei Bank- und Kontodaten (23 Prozent mehr als einmal im Monat) statt. Jeder fünfte Deutsche macht dies seltener als einmal im Jahr oder sogar nie.
  • Jeder Zweite stimmt Auswertung persönlicher Daten zu: Eine aktuelle Umfrage von Paneldienstleister Toluna im Auftrag des IT-Anbieters CSC unter 1.000 Verbrauchern in Deutschland ergab, dass 61 Prozent mit der Verwertung persönlicher Informationen beim Online-Shopping mit dem PC oder Smartphone einverstanden sind, um dadurch von verbesserten Angeboten zu profitieren. Im Gesundheitswesen (48 Prozent), durch Versicherer (49 Prozent) oder Smart-Home-Firmen (49 Prozent) sehen die Kunden eine Auswertung persönlicher Daten kritischer.
  • Gesichtslos im Social Web war gestern: New Scientist berichtet über eine Methode, die es Facebook ermöglicht Gesichter auf Bildern zu erkennen, selbst wenn sie fast unkenntlich oder verwackelt sind.
  • Kein verdeckter Datenhandel mehr: Apple will keine Apps mehr zulassen, die Userdaten an Werbetreibende verkaufen. Damit kommt der Computerhersteller zwar seinen Nutzern entgegen, verscherzt es sich aber womöglich mit Entwicklern und Werbekunden.
  • Trilog-Verhandlungen zum europäischen Datenschutzgesetz: Der EU-Rat, das EU-Parlament und die EU-Kommission versuchen seit gestern in den sogenannten Trilog-Verhandlungen eine gemeinsame Linie für die geplante Reform des Datenschutzgesetzes zu finden. Bis Ende dieses Jahres wollen sie sich einigen. Danach kann das Gesetz in den EU-Mitgliedstaaten umgesetzt werden. „Der Teufel steckt im Detail“ sagte der Berichterstatter für das Parlament, Jan Philipp Albrecht (Grüne), der Coputerzeitschrift Heise. (hed)

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