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Demokratie überzeugt noch nicht in Ostmitteleuropa

Obwohl die Bürger der ehemals staatssozialistischen Länder Ostmitteleuropas die Idee und die Regierungsform der Demokratie überwiegend akzeptieren, ist höchstens jeder zweite mit der aktuellen Entwicklung der Demokratie in seinem Land zufrieden. Zu tun hat diese Unzufriedenheit vor allem mit der ökonomischen Situation in diesen Ländern, zurück zur sozialistischen Gesellschaftsordnung wollen aber nur wenige. Besonders kritisch ist die Lage derzeit in Russland, wo der Demokratie und den demokratischen Institutionen kaum mehr Vertrauen entgegengebracht wird.
 
Ein zentraler Indikator für die Lebenssituation der Menschen in den neuen Demokratien ist die Einschätzung ihrer eigenen Zufriedenheit mit dem Leben. Zufriedener als die Menschen in Ostdeutschland (49 Prozent mit Werten von 7 bis 10 auf einer Skala von 1 "ganz und gar unzufrieden" bis 10 "ganz und gar zufrieden") sind die Befragten in Slowenien (52 Prozent) und in der Tschechischen Republik (51 Prozent). Mit Abstand am unzufriedensten sind dagegen die Menschen in Bulgarien (17 Prozent) gefolgt von Russland (22 Prozent) und Rumänien (26 Prozent).
 
Zurück zur alten sozialistischen Ordnung wollen aber nur wenige: 73 Prozent der Ostdeutschen lehnen eine Rückkehr zum Sozialismus ab. Am vehementesten wird dies in Albanien abgelehnt (93 Prozent) und am ehesten wird eine Rückkehr zum Sozialismus in Russland befürwortet, hier allerdings nur von einer, wenn auch beträchtlichen, Minderheit (31 Prozent).
 
Quelle: INRA Deutschland, Christian.Holst@inra.de

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