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Der Deutsche kann alles

Dass die Deutschen ein Volk der Dichter und Denker seien, glaubt heute keiner mehr. Aber nach wie vor sind die Hälfte der Deutschen selbstbewußt davon überzeugt, dass sie zum Denken besonders qualifiziert seien. An erster Stelle in der Selbsteinschätzung steht "Arbeiten", gefolgt von "Organisieren". Da macht den Deutschen keine andere Nation was vor, davon sind die Deutschen überzeugt. Mit dem Rechnen und dem Kämpfen sieht’s dagegen schlechter aus, diese beiden Qualifikationen sind im Selbstbild der Deutschen am stärksten rückläufig. Nur noch jeder Dritte glaubt an kämpferisches und nur noch jeder Vierte glaubt an rechnerisches Können. Vorbei ist es mit Romatik und Pietismus, Träumen, Beten und Malen werden nicht mehr als typisch deutsche Eigenschaften angesehen. Anders steht’s mit dem Musizieren, das können heute mehr als noch vor sieben Jahren. Aber kaum mehr dürfte dahinter die Hausmusik mit Blöckflöte, Geige und Klavier stehen, eher Synthesizer, Percussion und E-Gitarre.
 
Den Deutschen mangelt es nicht an Selbstbewußtsein. Im Vergleich mit Amerikanern, Franzosen und Engländern, sind sie nach wie vor überzeugt, dass sie die Auto-, Häusle-, Straßen-, Industrieanlagen-, Reaktoren-, Schiffe- und sogar Brücken-Bauer schlechthin sind. Bei Flugzeugen, Erfindungen und Waffen gesteht man den Amerikanern einen Vorsprung zu, hält sich aber für die zweitbeste Nation in solchem Können. Keine falsche Bescheidenheit gibt’s auch in Sachen Musik, Literatur und Theater, da halten sich die Deutschen auch für die Nummer eins. In der Wissenschaft, beim Sport findet man die Amerikaner zwar besser, hält für sich selbst aber durchaus nicht unbescheiden den zweiten Platz für passend. Den Franzosen wird unangefochten der erste Platz in der Mode zugewiesen, dass sie besser kochen und Bilder malen könnenkönnen, gesteht man ihnen auch zu, aber da glauben die Deutschen, können sie auch ordentlich mithalten. Den Engländern räumen die Deutschen wenig Qualitäten ein, lediglich bei Musik, Literatur und Theater gesteht man ihnen Künste zu. Und beim Schiffebauen setzen die Deutschen die Engländer nach ihnen selbst auf den zweiten Platz.
Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach; presse@ifd-allensbach.de

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