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Der Kunde ist König - und der Verkäufer?

Die Beziehung Verkäufer - Kunde ist eine ganz spezielle und gerade jetzt, wenn die Bekleidungsbranche wie fast alle Branchen die Wirtschaftskrise zu spüren bekommt, wirkt sich das auch auf diese Beziehung aus: 81 Prozent der Befragten meinen, dass sich die Stimmung im Verkauf in den vergangenen zwölf Monaten verschlechtert hat. Fast jeder zweite Mitarbeiter fühlt sich von den Kunden nicht richtig akzeptiert. Angefangen bei kleinen Fachgeschäften bis hin zu großen Bekleidungsfilialisten und Warenhauskonzernen: mehr als drei Viertel der Befragten sind der Ansicht, dass "Verkäufer in den Augen der meisten Menschen ein eher untergeordneter Beruf" ist. Dies sind sechs Prozentpunkte mehr als im Jahr 1997.
 
Vor allem äußere Faktoren werden von Verkäufern immer wieder als Grund dafür angeführt, dass die Beziehung zu den Kunden nicht mehr reibungslos funktioniert. 90 Prozent sind der Meinung, dass der Druck auf das Verkaufspersonal zugenommmen hat, 82 Prozent sagen, dass weniger Personal zur Verfügung steht als noch vor einem Jahr. 88 Prozent haben das Gefühl, dass weiterhin Stellenabbau droht, nicht einmal jeder dritte Beschäftigte sieht Verkäufer als einen Beruf mit Zukunft. Auch das Verhalten der Kunden hat sich zum Negativen hin verändert. Die Kundschaft ist "schwieriger und aggressiver" geworden, die Höflichkeit hat "stark nachgelassen". Seit dem Fall des Rabattgesetzes wollen Kunden häufiger über Preise feilschen.
 
Dennoch haben über 80 Prozent der Verkäufer ihrer Meinung nach hohen Einfluss auf die Kaufentscheidungen, knapp 90 Prozent glauben, dass die Kunden Wert auf ihr Fachwissen legen. Trotz aller negativen Umstände würden mehr als 60 Prozent den Beruf des Verkäufers wieder ergreifen, weil Sie Spaß daran haben, ein Drittel empfindet Ihn gar als Hobby, nur 12 Prozent sehen ihn als Durchgangsstation. Um Spaß an der Arbeit zu haben, sind in erster Linie verständnisvolle Vorgesetzte wichtig, gefolgt von einem schönen Geschäft mit schöner Ware als Arbeitsumfeld. 87 Prozent wünschen sich nette Kollegen, für 80 Prozent ist ein angesehenes Haus wichtig.
Quelle: TextilWirtschaft; www.TWnetwork.de

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