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Der Verbraucher findet’s gut: Coupons sind nicht zu bremsen

Coupons haben eine glänzende Zukunft: Ob Real, Spar oder MiniMal - der Handel nutzt Coupons zunehmend als Verkaufsförderungsinstrument. Vielleicht haben Sie den amerikanischen Film "Kevin allein zu Haus‘" gesehen. Dort kauft der Knirps - weil bargeldlos - mit Coupons ein. Für deutsche Zuschauer vor gut zehn Jahren war das noch ein Phänomen. Doch Coupons treten nun auch hier ihren Siegeszug an.
 
Wie beurteilen die Verbraucher das Coupon-Angebot? Seit einer ersten Coupon-Studie der Lebensmittelzeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) vor 10 Monaten ist ganz klar: Coupons haben stark an Bekanntheit und Nutzung hinzugewonnen. Ein Drittel der Befragten gibt an, sie fänden Coupons eine tolle Idee und nutzen sie bereits. Für rund 79 Prozent der Befragten sind Coupons ein erheblicher Anreiz, sie entscheiden sich aufgrund eines Coupons eher für ein Produkt oder eine Dienstleistung.
 
Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zeigen noch deutlichere Trends als die Studie aus dem Januar 2002. Die Nutzung von Coupons ist um gut 7 auf 33 Prozent angestiegen. Zudem sank der Anteil derer, die Coupons überhaupt nicht kennen, auf 2 Prozent. Bei den Waren und Dienstleistungen, für die Verbraucher gerne Coupons sammeln würden, ist die Rangfolge der Favoriten nach wie vor wie folgt: Lebensmittel (63 Prozent), Bücher und CD/DVDs (59%) und Autozubehör/ Tanken (45%).
 
Auch bei den Produkten des täglichen Bedarfs möchten die Befragten ihre Coupons immer noch am liebsten für Kaffee/Tee (46 %), Körperpflegemittel (45 %) und für Waschmittel (42%) sammeln. Etwa die Hälfte der Konsumenten (47 %) greift auch bei der aktuellen Studie eher zu dem Produkt mit Coupon gegenüber dem Wettbewerbsartikel ohne Coupon.
 
Weitere 33 Prozent - und damit 5 Prozent mehr als im Januar 2002 – geraten in Anbetracht eines Artikels mit Coupon-Angebot ins Überlegen, ob sie diesen Artikel einem Produkt ohne Coupon vorzuziehen. Obwohl das Sammeln von Coupons für den Verbraucher mit Aufwand verbunden ist, gibt es ganz offensichtlich eine Lust am Sparen und eine Lust am Sammeln. Coupons finden jedenfalls ein steigendes Interesse beim Konsumenten.
 
Befragt nach der Höhe, die ein Coupon gemessen am Preis des Produkts haben sollte, zeigen sich 67 Prozent der Befragten mit einer Größenordnung von 5 bis 15 Prozent Rabatt auf das Produkt zufrieden, eine durchaus realistische Größenordnung.
 
Das Sammeln ist nur die eine Seite, wie sieht es aber mit der Praxis des Einlösens aus? In den vergangenen 10 Monaten haben die Sammler etliche Coupons eingelöst, 73 Prozent von ihnen im Gegenwert von bis zu 30 EUR, weitere 12 Prozent rangieren bei 30 bis 50 EUR, 8 Prozent haben sogar Coupons im Wert von 50-100 EUR eingetauscht. Zu ihren Erfahrungen beim Eintausch geben 70 Prozent der Sammler an, er verlaufe völlig reibungslos, nur 16 Prozent berichten über Wartezeiten, bis sich im Geschäft jemand fand, der sich mit dem Eintausch von Coupons auskannte.
 
Genutzt wird die ganze Bandbreite der von Handel und Dienstleistern angebotenen Coupons, angefangen bei E-Coupons (elektronisch per E-Mail/auf der Website) über Packungs-Coupons (auf der Produktverpackung), Media-Coupons (aus Zeitschriften/Zeitungen), Instore Coupons (Aushändigung im Geschäft), Leaflet-Coupons (aus Prospekten, Wurfsendungen) bis hin zu Direkt-Mailing-Coupons (per Briefpost zugestellt). Anteilsmäßig werden alle genannten Couponarten zwischen 30 und 40 Prozent genutzt. Nur M-Coupons, die per Handy erhältlichen Coupons, sind weniger bekannt und werden derzeit erst von 5 Prozent der Sammler genutzt.
 
Quelle: Dialego AG Market Research Online; Theo.Waber@dialego.de

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