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Der zweite digitale Goldrausch wird von Frauen angeführt

Das Internet boomt weltweit beim weiblichen Geschlecht besonders: Frauen überholen erstmalig die Männer bei der Zuwachsrate. Zum ersten Mal werden die Frauen die Skala der Zuwächse bei der Internetpräsenz anführen. Damit wird die Kluft zwischen den Geschlechtern, die seit Beginn des Internet-Zeitalters besteht, geringer, wie die "Face of the Web"-Studie von Ipsos-Reid belegt. Ebenfalls zum ersten Mal überrunden die "Boomer" (die Generation um die 30) im Internet-Zuwachs die Teens und die jungen Erwachsenen. Im Gegensatz zu anderen Studien hat Ipsos-Reid jedoch herausgefunden, dass die Steigerung bei den über 55-Jährigen nur sehr gering ist; diese Gruppe der Netz-User ist nicht nur die kleinste, sondern hat nach eigenen Angaben auch die wenigste Verwendung für das WWW.
 
Die weltweite Untersuchung - basierend auf über 28.000 Telefon- und Face-to-Face-Befragungen von Internet-Nutzern und Verbrauchern in 34 Ländern - weist imposante Zahlen auf: In diesem Jahr werden mehr als 150 Millionen Menschen das erste Mal im Netz sein und damit zu den bereits mehr als 300 Millionen Internet-Usern stoßen. Nordamerika und Teile von Asien haben den größten Zuwachs; allein in USA werden 33 Millionen neue User erwartet. Momentan sind weltweit noch 59 Prozent männlich und 41 Prozent weiblich, aber von den potentiellen neuen Nutzern des Internet werden 54 Prozent weiblich sein; in den Internet-Ländern wie die USA, Kanada, Australien, Finnland, Schweden und der Schweiz liegt der Prozentsatz der neuen Frauen sogar bei 60 Prozent.
 
Früher näherten sich die Frauen mit der "Abwarten-und-Tee-trinken"-Einstellung dem Internet. Sie empfanden das Internet als übertechnisiert und viele fühlen sich noch immer von der Technik überfordert. Aber jetzt werden einzelne Komponenten des WWW, speziell der Gebrauch von E-Mails, unwiderstehlich.
Quelle: Ipsos Deutschland GmbH; hennig@ipsos.de

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