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Deutsche achten beim Lebensmittelkauf vor allem auf Kalorien- und Fettgehalt

Fast die Hälfte der Deutschen überprüfen Lebensmittelverpackungen und -etiketten regelmäßig nach Fettgehalt, immerhin fast 40 Prozent schauen nach Kalorien und Zucker. Damit liegen die Deutschen im weltweiten Trend: Auch global betrachtet prüfen die Verbraucher die Etiketten vor allem auf die Merkmale Fett (49 Prozent), Kalorien (43 Prozent) und Zucker (42 Prozent). Den als eher gesundheitsbedenklich geltenden Stoffen widmen die Deutschen hingegen weniger Aufmerksamkeit. Regelmäßig auf Konservierungsstoffe prüfen hierzulande 36 Prozent (weltweiter Schnitt: 40 Prozent) und nur 29 Prozent auf Farbstoffe (weltweiter Schnitt: 36 Prozent).
 
Viele Verbraucher verstehen bei weitem nicht alle Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen. Am besten kennen sich die nordamerikanischen Konsumenten aus: Hier gaben 65 Prozent an, die Informationen "ziemlich gut" zu verstehen. In Lateinamerika sind dies laut Selbsteinschätzung 52 Prozent, in Europa 43 Prozent und im Raum Asien-Pazifik lediglich 34 Prozent. Die Deutschen liegen hierbei mit 42 Prozent klar im europäischen Trend. Immerhin acht Prozent der Deutschen gaben an, die Nährwertangaben überhaupt nicht zu verstehen.
 
Welche Bedeutung den Nährwertangaben beigemessen wird und wie diese Informationen interpretiert werden, hängt zu allererst von der kulturellen und sozialen Bedeutung ab, die dem Essen in einer Region beigemessen wird. So gaben 35 Prozent der Lateinamerikaner an, die Nährwertangaben auf der Verpackung immer durchzulesen, in Europa tun dies im Schnitt 18 Prozent, unter den Deutschen gar nur sieben Prozent. In Italien prüfen 56 Prozent der Konsumenten die Etiketten regelmäßig auf Konservierungs- und Farbstoffe, nach Kalorien schauen hingegen nur 30 Prozent. Die vorrangige Bedeutung der Angaben zu Konservierungs-, Farb- und Zusatzstoffen ist für sämtliche südeuropäischen Länder typisch. Offensichtlich besteht hier ein enger Zusammenhang zur kulturellen Tradition, die besagt: Gut ist nur, was natürlich ist.
 
Wie sieht es mit dem Wissen über Ernährung und diätrelevante Aspekte aus? Den genauen Unterschied zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren kennen beispielsweise laut eigenen Angaben weltweit 56 Prozent der Befragten, in Deutschland immerhin 51 Prozent. Am besten kennen sich diesbezüglich die Norweger (82 Prozent) und die Schweden (76 Prozent) aus, am schlechtesten die Verbraucher in Frankreich (31 Prozent) und in Japan (23 Prozent). Die Popularität der Atkins- und anderer Low-carb-Diäten hat offensichtlich ein wenig nachgelassen: So schauen weltweit nur 28 Prozent der Konsumenten regelmäßig auf die Kohlenhydrate. Vom jüngsten Trend, der Slow-carb- oder Glyx-Diät, haben laut eigenen Angaben immerhin 59 Prozent der Verbraucher weltweit noch nie etwas gehört.
Quelle: AC Nielsen; www.acnielsen.de

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