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Deutsche buchen in letzter Minute

Kurzentschlossene Sommerurlauber sorgen in diesem Jahr dafür, dass das Geschäft im stationären Reisebüro derzeit anzieht. In der letzten Sommersaison machte das Last-Minute-Geschäft rund 23 Prozent aller Buchungen aus, in diesem Jahr wird es deutlich höher ausfallen.
 
Die Zahl der Urlauber, die „last minute“, das heißt bis zu einem Monat vor Abreise buchen, steigt. Im Mai und Juni 2009 lag der Anteil der Last-Minute-Bucher im Reisebüro mit 36,3 beziehungsweise 37 Prozent jeweils über den Vorjahresmonaten (Mai +2,1, Juni + 1,7 Prozentpunkte). Zusammen mit den Urlaubern, die bis zu zwei Monate vor Abreise gebucht haben, entfielen im Juni fast zwei Drittel aller Buchungen auf das kurzfristige Geschäft (+3,4 Prozentpunkte).
 
Insgesamt liegt das Buchungs-volumen für die aktuelle Sommersaison allerdings unverändert unter dem des Vorjahrs. Dies können auch die steigenden Zahlen bei den kurzfristigen Buchungen nicht voll ausgleichen.
 
Von den deutschen Urlaubern, die kurzentschlossen verreisen, profitiert das Reiseland Deutschland am meisten. Aber auch Ägypten, Italien und die USA werden stärker spontan gebucht. Tunesien und insbesondere die Türkei entwickeln sich insgesamt dank starker Vorausbuchungen zwar besser als die meisten anderen Destinationen, gewinnen aber durch Last-Minute-Buchungen nichts mehr hinzu. Mit etwa der gleichen Anzahl kurzentschlossener Touristen wie im letzten Jahr dürfen Griechenland und Spanien rechnen.
 
Tendenziell sinken die Ausgaben für Reisen. Der kurzfristig entschlossene Urlauber zahlte allerdings im Mai und Juni pro Person und Nacht rund drei Prozent mehr als im letzten Jahr. Im Schnitt investiert er in diesem Jahr 476 Euro pro Person für einen rund 7-tägigen Aufenthalt. Jeder Dritte bucht im Preissegment bis 250 Euro und mehr als 80 Prozent geben im Reisebüro nicht mehr als 750 Euro pro Person für den Urlaub aus. Gegenüber dem Vorjahr zeigen sich Last-Minute-Anhänger aber etwas ausgabefreudiger: Die teureren Preiskategorien gewinnen an Bedeutung.
 
Das sind Ergebnisse einer aktuellen Auswertung des GfK Tourismus-Vertriebspanels. Die Auswertungen basieren auf den Buchungsdaten von rund 1.200 Reisebüros, die den stationären Vertriebsmarkt in Deutschland repräsentativ abbilden.
Quelle: GfK; www.gfk.de

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