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Deutsche misstrauen Unternehmen beim Schutz persönlicher Daten

Die Deutschen haben erhebliches Misstrauen in den Schutz ihrer persönlicher Daten: Verheerende Noten hagelte es vor allem für Internet-Service-Provider und Telekommunikationsunternehmen.
 
Mit einer Durchschnittsnote von 4,2 landen sie mit deutlichem Abstand auf dem fünften und vorletzten Platz. Lediglich Online-Shops schlossen mit der Gesamtnote 4,4 noch schlechter ab. 29 Prozent der Befragten straften die Händler im Internet gar mit der Schul-Note 6 ab, 18 Prozent trugen eine 5 in das Zeugnis der Online-Betreiber.
 
Klassenprimus ist der Öffentliche Sektor - wenngleich mit nur mittelmäßigen Leistungen. So reichte dort eine befriedigende Gesamtnote von 3,1 zu Platz 1. Auffallend: Insbesondere untere Bildungsschichten misstrauen dem Datenschutz bei Behörden. Immerhin 33 Prozent der Bundesdeutschen vergaben dem Öffentlichen Sektor ein Gut oder Sehr Gut.
 
Der krisengeschüttelte Finanzsektor überrascht mit einem respektablen zweiten Platz auf der Vertrauensskala (Durchschnittsnote 3,2). Vor allem Schüler stellten den Banken und Versicherungen ein gutes Zeugnis aus. Knapp hinter den Finanzdienstleistern landen Eisenbahnunternehmen und der öffentliche Nahverkehr auf Rang 3. Im Mittelfeld rangiert der Einzelhandel mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,5 (Platz 4). Nur 8 Prozent haben vollstes Vertrauen, dass ihre gespeicherten Daten auf Kundenkarten in sicheren Händen sind.
 
Das sind die Ergebnisse einer von Symantec in Auftrag gegebenen Studie von Emnid. In der repräsentativen Umfrage vom Juli 2009 bewerteten rund 1.000 Bundesbürger die Industriezweige Einzelhandel, Finanzbranche, Online-Shops, Öffentlicher Sektor, Telekommunikationsdienstleister sowie Transport & Verkehr nach Schulnoten.
Quelle: Symantec; www.symantec.de

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