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Deutsche sparen weniger

Die Sparneigung der Deutschen orientiert sich stark an ihrer jeweiligen finanziellen Situation. Haushalte mit hohem Einkommen und hohem Anlagevermögen werden in den nächsten 12 Monaten mehr sparen als finanziell schlechter gestellte Haushalte. Während etwa 41 Prozent der Einkommensklasse mit bis 1.000 Euro pro Monat weniger zurücklegen wollen beziehungsweise können, geben in der Gruppe der Spitzenverdiener mit einem Haushaltseinkommen von 3.000 Euro und mehr lediglich 18 Prozent an, künftig weniger zu sparen. Die Sparneigung ist auch je nach Wohnort und Alter sehr unterschiedlich. So wird im Jahr 2005 in den neuen Bundesländern weniger Geld auf die Bank getragen als in den alten Bundesländern. Dabei sparen jüngere Deutsche bis 29 Jahre insgesamt häufiger als über 30-Jährige.
 
Die deutschen Haushalte investieren gegenwärtig überwiegend in kurzfristige Anlagen. 76 Prozent verfügen über Sparbücher, Fest- und Tagesgelder mit einer monatlichen Sparrate von durchschnittlich 110 Euro. Sparverträge und -briefe sowie festverzinsliche Wertpapiere hingegen werden ebenso wie private Kapitallebensversicherungen und Bausparverträge von nur gut einem Drittel genutzt. Dabei hat die durch Gesetzesänderungen verstärkte Anlagebereitschaft für Lebensversicherungen Ende letzten Jahres deutlich nachgelassen. Dieser Trend wird voraussichtlich auch in den kommenden sechs Monaten bestehen bleiben. Fast zwei Drittel aller Haushalte verfügen über ein disponibles Anlagevermögen von unter 10.000 Euro. Nur fünf Prozent haben mehr als 50.000 Euro angelegt. Dabei halten die meisten Deutschen Wohneigentum für die attraktivste Anlageform. Etwa 45 Prozent finden den Erwerb von Grundbesitz beziehungsweise Immobilien besonders ansprechend. Als vergleichsweise uninteressant gelten vor dem Hintergrund des niedrigen Zinsniveaus betrachtet Sparbriefe, Prämiensparverträge oder festverzinsliche Wertpapiere. Die Bezieher höherer Einkommen mit höherer Schulbildung und hohem Anlagevermögen hingegen finden neben Wohneigentum auch Aktien und Investmentfonds überdurchschnittlich attraktiv.
Quelle: GfK AG; www.gfk.de

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