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Deutsche sparen weniger

Die deutschen Verbraucher überdenken derzeit ihr persönliches Sparverhalten. Dennoch halten 65 Prozent aller Befragten Sparen auch in der derzeitigen Situation für sinnvoll.
 
Insgesamt 52 Prozent der Befragten wollen in den nächsten sechs Monaten genausoviel sparen wie bisher. Etwa 16 Prozent haben vor, ihre Sparleistung in einzelnen Produktfeldern sogar zu erhöhen. Allerdings wird jeder Dritte Deutsche (32 Prozent) künftig weniger Geld zurücklegen.
 
Viele Konsumenten investieren lieber in konkrete Anschaffungen, als Geld „auf die hohe Kante“ zu legen. Dieser Effekt wird sowohl durch das niedrige Zinsniveau und das fehlende Vertrauen an den Finanzmärkten als auch durch die vom Handel angebotenen Rabatte verstärkt.
 
Die Veränderung des Sparverhaltens entwickelt sich über alle betrachteten Zielgruppen hinweg ähnlich, lediglich das Niveau ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Während etwa jeder Dritte in der Einkommensklasse bis 1.500 Euro pro Monat im nächsten halben Jahr weniger sparen will oder kann, ist es in der Einkommensschicht von 4.000 Euro und mehr nur noch jeder Fünfte.
 
Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld hat zu einer spürbaren Zurückhaltung der Bankkunden beim Abschluss neuer Finanzprodukte beigetragen. Trotz der aktuell niedrigen Zinsen bleibt das Tagesgeld für über die Hälfte der Befragten die beliebteste Sparanlage. Ebenso viele Deutsche halten Wohneigentum für eine lohnenswerte Alternative. Als vergleichsweise uninteressant gelten vor dem Hintergrund der Finanzkrise Aktien, Investmentfonds, aber auch fondsgebundene Lebensversicherungen.
 
Insgesamt zeigt sich der GfK-Finanzklimaindex im Oktober 2009 mit einem Wert von 51 Punkten auf einem eher verhaltenen Niveau. Wesentliche neue Impulse für den Finanzmarkt sind aktuell nicht zu erwarten, so dass die Sparquote bis zum Jahresende voraussichtlich weiter sinken wird.
 
Das sind Ergebnisse des GfK-Finanzklimaindex. Der Index setzt sich aus der Einkommens- und Konjunk-turerwartung sowie der Einstellung zum Sparen und dem konkreten künftigen Sparverhalten zusammen. Die Studie wurde erstmalig im September 2009 durchgeführt und erscheint in Zukunft vierteljährlich. Basis sind 2.000 repräsentativ durchgeführte In-terviews mit Finanzentscheidern in deutschen Haushalten.
Quelle: GfK; www.gfk.de

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