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Deutsche steigen auf's Rad um und gehen mehr zu Fuß

Volatile Spritpreise, Finanzkrise und Rezessionsängste verändern nachhaltig das Mobilitätsverhalten. 36 Prozent der Befragten geben an, in diesem Jahr mehr Rad zu fahren als in der Vergangenheit. Nur 21 Prozent sind 2008 weniger Rad gefahren als früher (Rest: gleich viel). Ebenfalls im Trend: zu Fuß gehen. Während 35 Prozent der Bundesbürger häufiger zu Fuß gehen, haben lediglich 13 Prozent das zu Fuß gehen 2008 eingeschränkt.
 
Das Mobilitätsverhalten der Deutschen ist offenbar im Umbruch. Erstmalig seit Jahren geben mehr Bundesbürger an, das Auto weniger zu nutzen als mehr. Das Verhältnis hier: 20 Prozent nutzen das Auto häufiger, 23 Prozent weniger häufig als zuvor. Hintergrund dieser Verschiebungen sind volatile Kraftstoffpreise sowie die Finanz- und Wirtschaftskrise: 79 Prozent der Befragten sagen, die Spritpreise machten ihnen Angst. 41 Prozent der Deutschen erwarten in den kommenden Jahren einen wirtschaftlichen Abschwung.
 
Interessant ist, dass der öffentliche Nahverkehr von diesen Entwicklungen nicht profitieren kann. Im Gegenteil, nur bei 14 Prozent steigen öffentliche Nahverkehrsmittel in der Gunst. Dagegen sagen 36 Prozent, seltener in Bus und Trambahn einzusteigen. Verlierer beim Mobilitätsverhalten ist auch das Flugzeug: Lediglich 9 Prozent der Bundesbürger fliegen heute mehr als früher. Dagegen stehen 40 Prozent, die angeben, weniger zu fliegen.
 
Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Befragung unter 1.000 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern durch die Nürnberger puls Marktforschung.
Quelle: puls Marktforschung; www.puls-marktforschung.de

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