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Deutsche zeigen sich besorgt über den Zustand von Natur und Umwelt

Die Bundesbürger zeigen sich besorgt, wenn es um den Schutz von Natur und Umwelt geht. Fast neun von zehn online befragten Deutschen geben an, die Natur befinde sich global gesehen in einem mittelmäßigen oder gar schlechten Zustand. Nur etwa jeder achte Befragte (zwölf Prozent) geht von einer guten Umweltsituation aus.
 
Lediglich ein Prozent bezeichnet den Zustand der Erde unter Umweltgesichtspunkten als ausgezeichnet oder gut. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Studie zu Umweltthemen, die von den TNS 6th Dimension Access Panels in 17 Ländern durchgeführt wurde. Dabei wird die kritische Bewertung des Zustandes unseres Planeten auch von der großen Mehrheit der Befragten in den anderen Ländern geteilt. Die meisten kritischen Bewertungen gab es in Japan (93 Prozent) sowie Frankreich und Brasilien (jeweils 92 Prozent). Am wenigsten besorgt zeigten sich die Bürger in Thailand, den USA und Hongkong, doch sahen auch in diesen Ländern mehr als sechs von zehn die weltweite Umwelt in einem mittelmäßigen oder schlechten Zustand.
 
Darüber hinaus ergab die Studie, dass die Umwelt im globalen Kontext gefährdeter erscheint als beim Blick auf das eigene Land. Zwar würde eine deutliche Mehrheit der Befragten den Zustand der Natur auch in Deutschland nur als mittelmäßig oder schlecht bezeichnen (57 Prozent), doch findet immerhin ein gutes Drittel (37 Prozent), dass die Natur auf deutschem Gebiet in einem guten Zustand sei. Sechs Prozent bezeichnen die Lage für Deutschland sogar als ausgezeichnet oder sehr gut.
 
Die Verschmutzung der Luft macht den Befragten dabei die meisten Sorgen (32 Prozent), gefolgt vom Verschwinden der Wälder durch zunehmende Abholzung (27 Prozent). Weiterhin blickt jeder achte Bürger besonders sorgenvoll auf die Qualität der Gewässer, die durch Verschmutzung bedroht ist (zwölf Prozent), sowie auf die Folgen der Lagerung von Restbeständen aus der Gewinnung von Kernenergie (elf Prozent). Giftmüll steht für sieben Prozent der Bundesbürger ganz oben auf der Liste der Umweltsorgen und vier Prozent denken vorwiegend an die zunehmende Verstädterung, wenn es um Umweltsorgen geht.
 
Angesichts der benannten Gefahren für Mensch und Natur gehört der Umweltschutz nach Ansicht der Deutschen zu den herausragenden Aufgaben der Politik. So halten etwa zwei Drittel der deutschen Internetnutzer den Bereich der Umweltpolitik für außerordentlich oder sehr wichtig (66 Prozent). Gut die Hälfte (52 Prozent) rechnet damit, dass dieses Politikfeld in Zukunft noch wichtiger werden wird, weitere 29 Prozent gehen sogar von einem starken Bedeutungszuwachs aus.
Quelle: TNS; www.tnsglobal.com

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