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Deutschen spenden 2009 3 % weniger

Die Deutschen haben im letzten Jahr 3 Prozent weniger gespendet. Die Spendensumme erreichte 2,1 Millarden Euro.

Insgesamt reduzierten sich die Zuwendungen an Hilfsorganisationen, gemeinnützige Organisationen und Kirchen jedoch um rund 65 Millionen Euro gegenüber dem Jahr 2008. Auch die Zahl der privaten Spender war im letzten Jahr deutlich rückläufig. Die Spenderquote sank erstmals knapp unter die 20 Prozentmarke. Besonders gebefreudig zeigten sich weiterhin die Älteren. Rund die Hälfte des Spendenvolumens kam von Personen mit einem Alter von 60 Jahren oder darüber.

Die Hilfsorganisationen haben ihre Mailings um 18 % auf rund 182 Millionen Maillings reduziert. Und versuchen so einen verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern – allerdings nehmen Sie dabei einen weiteren Rückgang der Spenden in Kauf, da persönlich adressierte Aufrufe der größte Auslöser für Spenden sind.

Die Erdbebenkatastrophe auf Haiti löste eine große Spendenbereitschaft aus, die allerdings hinter der von 2004 nach dem Tsunami zurückblieb. Damals konnten in den ersten vier Wochen 80 % mehr Spendengelder mobilisiert werden. Vermutlich war durch die vielen deutschen Todesopfer und dem Zeitpunkt der Katastrophe am zweiten Weihnachtsfeiertag die persönliche Betroffenheit und Spendenbereitschaft deutlich höher.  
 
Das ist das Ergebnis der „Bilanz des Helfens“, einer vom Deutschen Spendenrat e.V. bei der GfK Panel Services Deutschland in Auftrag gegebenen Studie, die regelmäßig den Spendenmarkt analysiert. Die „Bilanz des Helfens“ ist ein Teilergebnis der Studie GfK Charity*Scope, die auf kontinuierlichen schriftlichen Erhebungen bei einer repräsentativen Stichprobe von 10.000 Panelteilnehmern basiert. 
Quelle: GfK

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