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Deutschland: Volk der Hundeliebhaber

© Barbara Eckholdt / pixelio.de 

 © Barbara Eckholdt / pixelio.de

Zwei Drittel der befragten Personen, die noch nie einen Hund hatten und nahezu jeder Hundebesitzer freuen sich, wenn sie einen Hund sehen. 29% der „Hundelosen“ würden sich gerne einen zulegen. Fast 80% der Besitzer reden in ganzen Sätzen mit ihren Begleitern, obwohl sie wissen, dass ihr Hund sie nicht versteht.

Allerdings wurden auch 35% der Befragten bereits von einem Hund gebissen. Die Hälfte der Hundebesitzer (48%) und drei Viertel der Personen ohne Hund (77%) haben Angst vor Kampfhunden. Verständlich, dass 55% der Befragten ihren Kindern verbieten (würden), einen fremden Hund zu streicheln. Hundehalter und Nicht-Hundehalter sind sich praktisch einig darüber, dass Hunde auf Spielplätzen nichts zu suchen haben (87%).

Hundeliebe hat aber auch ihre Grenzen: Jeweils 70% oder mehr stimmen den folgenden Aussagen zu: Hunde sollen gut hören, nicht bellen, beim Essen nicht betteln und uns nicht anspringen. Zwei Drittel (66%) der weiblichen und drei Viertel (75%) der männlichen Hundehalter verbieten ihrem Hund, mit im Bett zu schlafen.

Und wie steht es um die Erziehung aus Sicht der Besitzer? Je mindestens 75% der eigenen Hunde hören, wissen genau was sie falsch machen, sind harmlos - wollen ja nur spielen, verstehen sich mit anderen Hunden gut und geben Pfötchen. Kein Wunder, denn nahezu 30% der Hunde(besitzer) waren in der Welpenschule, zum größten Teil Ersthundebesitzer.

Hunde passen in erster Linie auf - 67% der Hunde bellen, wenn es an der Tür klingelt. Sie laufen hauptsächlich frei herum (59%) – obwohl 75% der Nicht-Hundehalter finden, Hunde sollten hauptsächlich an der Leine gehen. Hunde machen es sich auf dem Sofa bequem (57%), ziehen ständig an der Leine (44%) und springen fremde Menschen an (32%). Hat die Welpenschule da geholfen? Nahezu 80% der Besucher einer Welpenschule meinen: "Ja".

Die am meisten verbreiteten Hunderassen neben Mischlingen (22%) sind: Labrador (6%), Golden Retriever und Schäferhund (je 5%), Dackel und Jack Russel Terrier (je 4%). Obwohl Mischlinge beliebt sind, stammen 41% der deutschen Hunde direkt vom Züchter, besonders bei älteren Befragten. Auf Platz 2 der Bezugsquellen sind mit einem Drittel (30%) die Tierheime und Tierschutzorganisationen. 19% der Halter bekamen ihre Hunde aus dem direkten Umfeld der Familie oder von Freunden und Bekannten. Nach der Anschaffung werden Hunde jedoch oft allein gelassen. 43% lassen ihre treuen Vierbeiner vier Stunden und länger am Tag allein.

Trend Research hat 3.757 Personen zum Thema Haustiere befragt.
 
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