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Deutschland weiter vorn im Zahlungsvergleich - Italien Schlusslicht

Das Wirtschaftsinformationsunternehmen Dun & Bradstreet (D&B) hat im 2. Quartal 2000 mehr als 11,8 Millionen Zahlungserfahrungen in sechs europäischen Ländern von über 1,3 Millionen Unternehmen unter die Lupe genommen. Die schlechteste Zahlungsmoral ist in der öffentlichen Hand Italiens zu finden. Deutsche Unternehmen schneiden weiter gut ab, verbuchen aber gleichzeitig einen hohen Prozentsatz an extrem säumigen Zahlern, die beim Begleichen ihrer Rechnungen weit über die marktüblichen Zahlungsziele hinausschießen.
 
Deutsche Unternehmen zahlen in der Regel deutlich früher als im benachbarten Ausland: Rund 78 Prozent aller Firmen begleichen ihre Rechnungen vereinbarungsgemäß oder innerhalb 14 Tage nach vereinbartem Zahlungsziel. Damit liegen sie im europäischen Vergleich an der Spitze, während sich nur knapp 60 Prozent der Italiener, 57 Prozent der Briten und Franzosen sowie knapp 50 Prozent der Belgier an diesen Zeitraum halten. In Holland hingegen kommt nicht einmal jedes zweite Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen innerhalb von 14 Tagen nach.
 
Gleichzeitig belegt die Studie jedoch auch, dass 4 Prozent aller deutschen Unternehmen mit Zielüberschreitungen von mehr als 90 Tagen zu den ausgesprochenen Rechnungsmuffeln gehören. Im europäischen Ländervergleich wird dieser Wert nur von Italien überboten. Dort sind es 4,2 Prozent, in den Niederlanden hingegen 1,8 Prozent, in Frankreich 2 Prozent, in Großbritannien 2,2 Prozent und in Belgien 2,9 Prozent. In der deutschen Baubranche wird knapp 24 Tage nach Zahlungsziel gezahlt, das ist also nicht wesentlich früher als in der öffentlichen Verwaltung in Italien.
Quelle: Dun & Bradstreet Deutschland GmbH; hagemanns@dnb.com

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