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Deutschland zwischen Luxemburg und Japan

©  Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / PIXELIO 

 © Gerd Altmann/AllSilhouettes.com / PIXELIO

Deutschland hat weiter an wirtschaftlicher Freiheit eingebüßt. In der vorliegenden Studie erreicht Deutschland auf einer Skala von 0 = geringste Freiheit bis 10=höchste Freiheit 7,45 Punkte. Deutschland hat sich zwar im internationalen Ranking von Platz 24 auf Platz 21, allerdings beruht dieser Erfolg auf dem anhaltenden Rückgang der Ratings in anderen Ländern. Vor allem steigende Staatsausgaben, Protektionismus und strengere Marktregulierung als Reaktionen auf die Finanz- und Schuldenkrise sind für diesen Rückgang verantwortlich.

Angeführt wird das Ranking wie schon im vergangenen Jahr von Hongkong (9,01), Singapur (8,68) und Neuseeland (8,20). Schlusslichter sind Venezuela (4,28), Myanmar (4,16) und Simbabwe (4,08). Deutschland liegt mit seinen 7,45 Indexpunkten zwischen Luxemburg (7,49) und Japan (7,41).

Wie auch in den Jahren zuvor erreicht Deutschland in Bezug auf das Rechtssystem, den Schutz der Eigentumsrechte (je 8,2) und ein stabiles Währungssystem (9,5) gute Werte und landet über dem Durchschnitt der EU-Staaten. Zwar konnte es in Sachen Arbeitsmarktregulierung eine Verbesserung von 3,9 auf 5,3 Punkten erreichen, doch gelangt es ihm mit Rang 114 nicht, unter die Top 100 zu kommen. In Sachen Intensität von Kreditmarkt-, Arbeitsmarkt- und Unternehmensregulierung liegt Deutschland unter dem Durchschnitt der Top 10 in EU und OECD.

Durchgeführt wurde die Studie „Economic Freedom of the World 2011“ auch in diesem Jahr im Auftrag des Economic Freedom Network, einem Verbund von Forschungsinstituten aus 52 Ländern. Auf deutscher Seite ist das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit beteiligt.
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