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Deutschlands Unternehmen bekommen bei Ethik und Moral schlechte Zensuren

Während es 93 Prozent der Bundesbürger für "sehr wichtig" oder "wichtig" halten, dass Unternehmen für den Erhalt der Arbeitsplätze etwas tun, glauben nur 15 Prozent, dass die Unternehmen selbst diese Aufgabe mit "sehr hoch" und "hoch" gewichten. Während Kunden erwarten, dass Unternehmen ein soziales Gewissen haben, tun sich die Unternehmen mit dem Thema bzw. dessen Kommunikation schwer.
 
Dies belegen auch die weiteren Ergebnisse. Rund 90 Prozent der Befragten sehen in "Fairness gegenüber den Mitarbeitern" und "Schonung der Umwelt" ein "sehr wichtiges" beziehungsweise "wichtiges" Thema. Der Erfüllungsgrad liegt hier mit 20 Prozent bei der Schonung der Umwelt noch am höchsten. Langsam erkennen die Firmen, dass mit Ökologie zu punkten ist, so die Forscher von Puls. Lediglich beim Sponsoring liegen Relevanz und Erfüllung nahe beisammen. Allerdings wird seitens der Bundesbürger Sport-, Kultur- und Sozialsponsoring von allen Dimensionen sozialverantwortlichen Handels die geringste Bedeutung beigemessen.
 
In der Forschung erfasst wird auch die Bereitschaft der Verbraucher, einen Aufpreis für sozialverantwortliche Produkte und Dienstleistungen zu zahlen. Dabei liegt die Zahl derer, die einen Aufpreis akzeptieren, konstant bei rund drei Viertel der Befragten. Die Höhe dieses "Moralaufschlag" liegt im Durchschnitt derzeit bei 12,4 Prozent. Insbesondere bei der Gruppe der 18-29jährigen ist die Einstellung, sich Moral und Ethik etwas kosten zu lassen, besonders ausgeprägt. Ebenso gibt es ein leichtes West-Ost-Gefälle. Ob die gute Absicht, dann am PoS eingehalten wird, wurde nicht geprüft.
 
Besonders augenfällig wird die Wahrnehmung von Sozialverträglichkeit beim Vergleich ausgewählter Unternehmen. Erhält die Drogeriemarktkette dm die Schulnote 2,6, so muss sich Schlecker mit einer 3,7 begnügen, ein eindeutiger Wettbewerbsvorteil für dm. Im direkten Vergleich haben ebenfalls Weihenstephan (2,6) gegenüber Müller Milch (3,3) sowie Trigema (2,3) gegenüber H&M (3,1) die Nase vorn.
 

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