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Deutschlands Unterschiede im Portemonnaie

Gut acht Prozent der deutschen Haushalte verfügen am Monatsende über mehr als 4.000 Euro netto, 23 Prozent der Haushalte müssen dagegen monatlich - die staatlichen Transferleistungen wie beispielsweise das Kindergeld eingeschlossen - mit unter 1.100 Euro netto auskommen. Während die so genannten reichen Haushalte mit einem Einkommen von 4.000 Euro und mehr zu rund 11 Prozent im Süden Deutschlands am häufigsten anzutreffen sind, liegt dieser Anteil in Mecklenburg-Vorpommern und den anderen neuen Bundesländern unter vier Prozent. Einzig Brandenburg mit einem Anteil von 4,6 Prozent gut Situierter schließt die Lücke zu den alten Bundesländern, unter denen Bremen mit einem Anteil von 4,8 Prozent wohlhabender Haushalte hinten rangiert. Betrachtet man die unteren Einkommensklassen mit einem Haushaltseinkommen, das niedriger als 1.100 Euro monatlich ist, ergibt sich für die neuen Bundesländer ein etwas ausgeglicheneres Bild. Zwar leben in Mecklenburg-Vorpommern mit 31,2 Prozent Anteil sehr viele Haushalte mit niedrigem Einkommen, allerdings trifft es mit einem Anteil der finanziell schlechter Gestellten von 30,6 Prozent in Berlin und 29,7 Prozent in Bremen auch die alten Bundesländer. Hessen, Baden-Württemberg und Bayern haben einen Anteil von jeweils unter 20 Prozent von Haushalten in dieser Einkommensklasse.
 
Unter den 439 deutschen Stadt- und Landkreisen ist die Zahl der gering verdienenden Haushalte im Hochtaunuskreis am niedrigsten. Nur sieben Prozent verdienen dort weniger als 1.100 Euro netto. Ähnlich gut stehen auch der Landkreis Starnberg mit 7,6 und der Main-Taunus-Kreis mit 9,1 Prozent ärmerer Haushalte da. Sie sind die einzigen in Deutschland, die unter der Zehn-Prozent-Marke bleiben. Unter den hohen Einkommensklassen auf der Ebene der 439 Stadt- und Landkreise ist die Polarisierung vergleichsweise stärker. Im Landkreis Starnberg ist der Anteil besonders hoch. 28,4 Prozent verfügen hier über ein Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro monatlich. Es folgen der Hochtaunuskreis mit 27,6 Prozent und die Stadt Stuttgart mit 24,4 Prozent.
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