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Die Mehrheit in NRW sagt "nein" zum Parteiausschluss von Wolfgang Clement

Die Befragung von insgesamt 1006 NRW-Bürgern zeigt deutlich, dass sich die Mehrheit gegen einen Parteiausschluss von Wolfgang Clement ausspricht. Mehr als zwei Drittel der Befragten, die eine klare Meinung zu diesem derzeit heiß diskutierten Thema einnehmen, hält diese Entscheidung für falsch. Eine klare Tendenz zeigt sich hier auch, wenn man die unterschiedlichen Bildungsniveaus der befragten NRW-Bürger berücksichtigt. Je höher die Bildung, desto kritischer wird die Ausschlussentscheidung gesehen. Von den Akademikern sind es nur noch 22%, die für seinen Parteiausschluss votieren. Und betrachtet man nur die Wähler der SPD, dann sind auch dort lediglich 30% dafür, Wolfgang Clement auszuschließen.
 
Ein Großteil der NRW-Bürger vermutet als Hintergrund des Ausschlusses viel mehr die Verwirklichung der Agenda 2010, als die Äußerungen Clements zur Parteigenossin Ypsilanti. 40% der befragten NRW-Bürger sind der Ansicht, dass Wolfgang Clement "für die Agenda 2010, die vielen SPD-lern sowieso nicht behagt hat, abgestraft wird". 22% schließen diese Möglichkeit aus und 37% haben diesbezüglich keine feste Meinung.
 
Dass es nun aber letzten Endes tatsächlich zu einem Parteiausschluss des "rechtsgeflügelten" SPDlers kommt, bezweifelt die Mehrheit der Befragten. Zwei Drittel derer, die eine klare Meinung zu dieser Frage vertreten, können sich die endgültige Realisierung des Entscheides nicht vorstellen. Im Hinblick auf diese Frage zeigt sich, dass die "Alten" eher der Ansicht sind, dass "die Suppe nicht so heiß gegessen wird, wie sie gekocht wird", denn hier ist der Anteil der "Zweifler" deutlich höher als in der jüngeren Generation. Befragte unter 30 Jahren sind noch zur Hälfte vom tatsächlichen Ausschluss des Politikers überzeugt, bei den 40-60 Jährigen ist es schon nur noch jeder Dritte.
 
Quelle: Innofact; www.innofact.de

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