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Die Preisspirale im Kopf - Wie preissensibel sind die Deutschen?

Nicht erst Hurrikan "Katrina" sorgt im "Teuroland" für zunehmende Sensibilität gegenüber Preiserhöhungen, die von Konzernen gern abmildernd als "Preisanpassungen" tituliert werden. Doch erweist sich die Geldbörse nicht bei allen Produkten und Dienstleistungen als gleichermaßen empfindlich. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten wenig verwunderlich: Nahezu jeder Deutsche ist auf das Thema "Kraftstoff" sensibilisiert. 80 Prozent achten beim Benzin (sehr) stark auf Preisveränderungen. Bei Westdeutschen fällt diese Sensibilität mit 82 Prozent noch stärker aus als bei Ostdeutschen (74 Prozent). Auch beim Thema Strom zeigen sich die Deutschen überdurchschnittlich empfindlich: Drei von fünf Verbrauchern sind sensibel für Preisänderungen. Im Gegensatz zum Treibstoff sind hier jedoch Ostdeutsche mit 67 Prozent gegenüber Westdeutschen (57 Prozent) in höherem Maße sensibilisiert. Abgesehen vom Benzin legen Ostdeutsche bei allen abgefragten Produkten bzw. Dienstleistungen ein stärkeres Augenmerk auf Preiserhöhungen als Westdeutsche. Sehr deutlich wird das bei Kaffee, Brot/Brötchen, Zeitungen/Zeitschriften und Strom. Eine generell stärker ausgebildete Preissensibilität ist auch bei älteren (ab 55 Jahren) gegenüber jüngeren Befragten (bis 34 Jahre) sowie bei gering Gebildeten (Volks-/ Hauptschulabschluss) gegenüber höher Gebildeten (Abitur/ Hochschulabschluss) festzustellen. Darüber hinaus gibt es klare geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen achten bei Obst und Gemüse, Brot/Brötchen, Kaffee und Bahnfahrkarten stärker auf Preiserhöhungen; Männer dagegen bei Strom, Gas und Internetkosten.
 
Und bei welchen Produkten oder Dienstleistungen sind in den vergangenen sechs Monaten Preisveränderungen besonders negativ aufgefallen? Neben dem klar in Front liegenden Benzin (96 Prozent aller Deutschen haben hierbei Preisveränderungen (besonders) negativ wahrgenommen!) finden sich auf der Hitliste wahrgenommener Erhöhungen weitere Energiekomponenten (Strom 65 Prozent, Gas 52 Prozent), Genussmittel wie Kaffee und Zigaretten (jeweils 50 Prozent) sowie Obst und Gemüse (45 Prozent). Bleibt eine positive Meldung: Jeder fünfte Befragte attestiert den Internetkosten eine leicht bzw. sehr positive Entwicklung, 57 Prozent finden die Preise sind unverändert.
 
Die ausführlichen Ergebnisse können Sie direkt bei Ipsos nachlesen:
Frage des Monats mit planung & analyse
Quelle: Ipsos GmbH, Gudrun Witt; www.ipsos.de

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