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Die Sorgen der Österreicher

Die Sicherheit der Pensionen ist gegenwärtig das beherrschende Thema der Österreicher. 62 Prozent der Erwachsenen beschäftigen sich insgeheim häufig mit diesem Problem. Das Nachdenken über die Pensionen hat damit einen neuen Höhepunkt erreicht. Im Zusammenhang damit hat seit Dezember 2001 auch die gedankliche Beschäftigung mit der Wirtschaftsentwicklung um 7 Prozent zugenommen, weitere wichtige Themen sind die Verbrechensbekämpfung, die Zukunftschancen der Kinder und die langfristige Auswirkung der Einwanderung. Von mittlerer Bedeutung ist die gute ärztliche Versorgung in einem schweren Krankheitsfall, ob man im Alter jemanden hat, der sich um einen kümmert, die Umweltverschmutzung und die Sicherheit der Kernkraftwerke in den Nachbarländern. Zu den Dingen, die die Österreicher vergleichsweise wenig bedrücken, zählen unter anderem Entwicklungen in der Wissenschaft wie zum Beispiel die Gentechnik, ob es in absehbarer Zeit wieder zu einem Weltkrieg kommt und ob es in Zukunft genügend Erdöl und Energie geben wird. Die Bedeutung von Problemen war im Laufe der letzten Jahre erheblichen Schwankungen unterworfen. Manche Fragen haben an Gewicht stark zugenommen, andere haben an Aktualität verloren und erscheinen der Bevölkerung heute vergleichsweise wenig wichtig. Kennzeichnend für den Bewußtseinswandel ist somit eine verstärkte gedankliche Beschäftigung mit Fragen, die einen direkten Bezug zur persönlichen Existenzsicherung haben.
 
Innerhalb der einzelnen Bevölkerungsgruppen zeigt sich eine sehr einheitliche Aufmerksamkeit für die Sicherheit der Pensionen. Abgesehen davon weist das Problembewußtsein der Österreicher, wie die nachfolgende Zusammenstellung zeigt, große Unterschiede auf. Männer beschäftigen sich vornehmlich mit dem Einfluß neuer Technologien, der wirtschaftlichen Entwicklung (der eigenen Firma) und ihrem beruflichen Fortkommen. Frauen sind hauptsächlich an einer gesicherten Zukunft der Kinder interessiert, außderdem sorgen sie sich um die ärztliche Versorgung im Krankheitsfall und im Alter sowie die Verbrechensbekämpfung. Bei den unter-30-jährigen stehen Gedanken um das berufliche Fortkommen, das wirtschaftliche Ergehen des Arbeitgebers, mehr Selbstständigkeit und die Wohnsituation im Mittelpunkt, bei den über-50-jährigen die Lebenssituation im Alter, ärztliche Versorgung, Einwanderung und Kriminalität, aber auch die Sorge um die Zukunft der Kinder. Personen mit einfachster Bildung machen sich eher um das eigene Wohl Gedanken (zukünftige Finanzierung des Arztbesuchs bzw. Versorgung im Krankheitsfall), Personen mit höchster Bildung machen sich fünfmal mehr Gedanken um die Umweltverschmutzung als der Rest der Bevölkerung und interessieren sich auch überdurchschnittlich stark für die Entwicklung der Wirtschaft sowie den Einfluss neuer Technologien.
Quelle: Imas International; office@imas.at

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