ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Direktmarketing im Aufwärtstrend

Investitionen in klassische Werbung sind nur die Spitze des Eisbergs. Der Markt ist deutlich größer. Dialogmedien und sonstige Direktmarketing-Aktivitäten wie zum Beispiel Messen oder POS-Aktionen machen zusammen etwa zwei Drittel des Gesamtwerbemarktes aus. Die Budgetanteile des Handels für die direkte Kundenansprache sind deutlich höher als die Investitionen in Klassik-Werbung. Das verarbeitende Gewerbe setzt sein Budget überwiegend für Messeaktivitäten ein. Große Unternehmen nutzen eher klassische Werbung, kleinere Unternehmen das Direktmarketing.
 
Im Reigen aller Werbemittel ist die Anzeigenwerbung die ausgabenintensivste Werbeform. Die adressierte Werbesendung liegt auf dem 2. Rang. Ausgaben für Messen/Events erreichen Platz 3, TV-Werbespendings liegen etwa auf dem Niveau von Internet-Budgets. Die klassischen Instrumente Anzeigen-, TV- und Funkwerbung liegen mit ca. 90 Prozent extern erbrachten Leistungen weit vor Werbesendungen mit etwa zwei Drittel externen Kosten. Passives Telefonmarketing und eMail-Marketing kommen nur auf ca. ein Drittel. Bei den Anzeigen verursachen die Schaltkosten mit 87 Prozent den weitaus größten Teil der Investitionen. Aktives Telefonmarketing und Bannerwerbung liegen auf ähnlichem Niveau wie Klassik. Die adressierte Werbesendung liegt bei ca. zwei Drittel Kostenanteil für Distribution.
 
Für 2004 zeigt sich ein moderater Anstieg der Direktmarketingausgaben gegenüber dem Vorjahr. Die Steigerung geht auf einen höheren Anteil der Direktmarketing-Anwender zurück, die Durchschnittsausgaben sind leicht rückläufig. Mehr und mehr Unternehmen der kleinen und mittleren Umsatzklassen nutzen Direktmarketing. Sowohl die Nutzeranteile als auch die Investitionen nehmen weiter zu. Im Branchenvergleich bleiben die Dienstleister investitionsstark mit weiterhin positiver Tendenz. Auch der Handel legt zu. Das verarbeitende Gewerbe verliert bei Direktmarketing insgesamt leicht gegenüber dem Vorjahr. Sowohl Nutzerzahlen als auch Ausgaben bei adressierten Werbesendungen steigen. Adressierte Werbesendungen sind damit weiterhin das ausgabenstärkste Direktmarketingmedium. Mit der Homepage im Internet vertreten zu sein, ist für die Unternehmen mehr und mehr eine Notwendigkeit. Bei mittleren und kleinen Unternehmen ist offenbar noch keine Sättigung erreicht. Zu beobachten sind weitere Zuwächse bei Internet und Bannerwerbung - sowohl bei den Nutzern als auch bei den Ausgaben.Besonders augenfällig ist der Rückgang beim Einsatz von Response-Elementen. Die Werte sind wieder auf dem Niveau von 2002. Qualifizierter Response (Antwortkarte) bleibt davon unberührt. Das bedeutet, dass die Unternehmen bei Responseanzeigen und -beilagen wieder mehr auf Qualität setzen.
Quelle: Deutsche Post; www.deutschepost.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email