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E-Commerce wird internationaler

©  Rene Pletl  / pixelio.de 

 © Rene Pletl / pixelio.de

Der grenzüberschreitende Online-Handel der sechs betrachteten Märkte - Großbritannien, USA, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Skandinavien - wächst von heute rund 19 Milliarden Euro (und damit acht Prozent des gesamten Online-Umsatzes) bis 2020 auf insgesamt etwa 96 Milliarden Euro (18 Prozent – so eine Prognose von OC&C Strategy Consultants und Google, wobei die anonymisierten Suchanfragen des weltgrößten Suchmaschinen-Betreibers genutzt wurden.

Dabei ist Internationalisierung im E-Commerce kein Privileg der großen Händler: Viele Online-Start-ups expandieren schon kurz nach der Gründung ins Ausland. Allerdings internationalisieren Händler aus den USA und Großbritannien erfolgreicher als die Händler aus den anderen Ländern und nutzen so das Wachstumspotenzial durch E-Commerce besser aus.

Die – gemessen an ihren Suchanfragen – international führenden E-Retailer in der Kategorie Pureplayer/Versender sind unangefochten die US-Unternehmen eBay und Amazon. Aber auch „Category-Killer“-Formate wie Zalando und Zooplus, die auf breite Auswahl in einem Sortimentsbereich setzen, schneiden im Ranking gut ab. Außerdem schaffen es verschiedene kleine, aber innovative Handelskonzepte bereits in die Top-15-Liste. Die 15 bestplatzierten internationalen Online-Pureplayer kommen aus den USA, Großbritannien und – mit etwas Abstand – Deutschland. Dies spricht für die hohe Innovationskraft und Expansionsdynamik des E-Commerce-Sektors in diesen Ländern.

Ein ganz anderes Bild zeigt sich bei E-Commerce-Anbietern, deren Wurzeln im stationären Handel liegen: Anbieter aus den USA, Großbritannien und Deutschland sehen sich hier einem stärkeren Wettbewerb aus Skandinavien und Frankreich gegenüber. Die Spitzenplätze gehen in dieser Kategorie an IKEA und H&M. Mit dem Mediamarkt findet sich nur ein deutscher Vertreter unter den Top 15.

Für viele Markenhersteller ist das Internet eine große Chance, direkte Konsumentenbeziehungen aufzubauen. Vor allem etablierte Anbieter können hiervon profitieren, weil Verbraucher im Internet vor allem große, klar profilierte Marken suchen. Daher finden sich viele bekannte Marken aus den Bereichen Sport, Fashion und Luxus-Accessoires im internationalen Top-15-Ranking. Adidas nimmt hier international die Spitzenposition ein, gefolgt von Louis Vuitton, Hermès, Burberry und Puma. Mit Montblanc und Hugo Boss schaffen es weitere deutsche Marken unter die Top 15.

Für die Analyse „Weltweit gesucht“ von OC&C Strategy Consultants und Google wurden 1.500 Händler aus sechs Ländern (Großbritannien, USA, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Skandinavien) analysiert – davon 236 aus Deutschland.
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