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E-Government-Angebote gewinnt weiter an Boden

24 Prozent der Deutschen haben in den zurückliegenden 12 Monaten E-Government-Angebote deutscher Städte, Länder oder des Bundes genutzt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um sieben Prozent. Im internationalen Vergleich von 31 untersuchten Ländern ist die Bundesrepublik Deutschland allerdings bei der Nutzung virtueller öffentlicher Verwaltungen weiter zurückgefallen. Im letzten Jahr noch auf Platz 13, rangieren die Deutschen in diesem Jahr auf Platz 18. Nach den Ergebnissen einer internationalen Vergleichsstudie nutzten länderübergreifend durchschnittlich 30 Prozent der Bürger die elektronische Verwaltung via Internet.
 
Informationsbeschaffung steht bei den Bundesbürgern bei der Nutzung von Online-Bürgerdiensten via Internet an erster Stellte. 18 Prozent - ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr - nutzten diese Dienstleistung von Stadt-, Gemeinde- und Kreisverwaltungen sowie von Verwaltungen der Bundesländer oder des Bundes. Weitere sieben Prozent nutzten das digitale behördliche Angebot für den Download von Formularen, ein Anstieg um vier Prozent gegenüber 2001.
 
Transaktionen zwischen Bürger und Behörde wie das Online-Zahlungsverfahren, wo persönliche Angaben wie Kreditkarten- oder Kontonummer erforderlich sind, werden lediglich von vier Prozent genutzt. Sicherheitsbedenken geben hier noch immer den Ausschlag: 82 Prozent der Deutschen halten diese Nutzung elektronischer Behördendienste für unsicher, verglichen mit durchschnittlich 63 Prozent weltweit.
 
Die Nutzung behördlicher Online-Angebote und Dienstleistungen ist nach wie vor in den skandinavischen Ländern am höchsten. Die Schweden nutzen zu 57 Prozent behördliche Online-Angebote, bei den Norwegern sind es 56 Prozent und in Dänemark 53 Prozent, gleich auf mit dem Stadtstaat Singapur. Überdurchschnittlichen Zuspruch haben die Online-Verwaltungen der Färöer Inseln mit 52 Prozent und in Finnland mit 49 Prozent.
Quelle: TNS Emnid; Michael Knippelmeyer

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