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Eat and chill

Neben tiefgekühlten Lebensmitteln schickt sich derzeit ein weiteres Segment an, die Gaumen der Verbraucher im Sturm zu erobern: Chilled Convenience Food - gekühlte Frischeprodukte. Das Praktische an Chilled Convenience überzeugt. So stimmten 73 Prozent der Befragten der Aussage zu, Chilled Convenience sei praktisch, da schnell zubereitet. Zudem gefällt 72 Prozent der Befragten, dass sie bei gekühlten Frischeprodukten den Inhalt vor dem Kauf schon sehen können. Allerdings spielt es für die deutliche Mehrheit der Verwender (78 Prozent) beim Kauf und Verzehr gekühlter Frischeprodukte eine große Rolle, sich absolut darauf verlassen zu können, dass die Produkte frisch sind. In den Augen der Verbraucher muss frische Convenience den Vergleich mit selbst hergestellten Lebensmitteln nicht scheuen: Immerhin 52 Prozent finden, Chilled Convenience schmecke nicht schlechter als frisch hergestellte Lebensmittel. Anscheinend sind jedoch die Aspekte Nährwert und Gesundheitsverträglichkeit gekühlter Frischeprodukte unterkommuniziert: So stimmten 67 Prozent der Aussage zu, dass man als Endverbraucher in Punkto Zutaten, Zusatzstoffe und Herstellung zu wenig wisse. 57 Prozent der Verbraucher bestätigten die Aussage, durch Lagerung und Erhitzen entstehe ein enormer Vitamin- und Mineralienverlust. Hinzu gesellten sich generelle Zweifel an der gesundheitlichen Verträglichkeit dieser Produkte: 49 Prozent sind der Meinung, dass diese Produkte zwar ein "Tribut an unsere schnelllebige Zeit" seien, gesund jedoch seien sie nicht.
 
Bemängelt wird derzeit noch die Angebotspalette. So ist mehr als jeder Zweite der Meinung, "es solle mehr Vielfalt geben, vielleicht indische oder asiatische Gerichte" und es gebe generell "zu wenig Auswahl" (51 Prozent). Auch in Punkto Preis lassen sich gewisse Befindlichkeiten identifizieren. So finden immerhin 60 Prozent der Befragten gekühlte Frischeprodukte "ziemlich teuer". Die Einstellungen variieren jedoch zwischen den Generationen. So finden 40 Prozent der über 50-Jährigen, gekühlte Frischekost sei "absolut keine Esskultur und ernährungsphysiologisch inakzeptabel", eine Einschätzung, die auch 34 Prozent der Jüngeren zwischen 14 und 29 teilt. Junge Verbraucher finden aber trotzdem, gekühlte Frischekost sei vor allem praktisch (77 Prozent) und sie würden, wenn die Produkte einen "besseren Preis hätten", sogar noch häufiger zugreifen (60 Prozent). Bei Verbrauchern über 50 liegen diese Werte lediglich bei 70 bzw. 50 Prozent.
Quelle: Dialego AG; www.dialego.de

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