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Ein Drittel der Mütter sind Hauptverdiener

© Alexandra H. / pixelio.de 

 © Alexandra H. / pixelio.de

Der Mann ist längst nicht mehr alleiniger Haupternährer der Familie, denn bereits ein Drittel (31 Prozent) der Mütter in Deutschland tragen gleich stark oder sogar mehr zum Haushaltseinkommen bei als ihre Partner – Tendenz steigend.


Jede fünfte Hauptverdienerin hierzulande gab dabei an, dass sie die Rolle als Familienoberhaupt erst in den vergangenen fünf Jahren übernommen habe. Im direkten Ländervergleich liegt Deutschland damit noch vor den USA und China. Bringt die berufstätige Mutter mehr Geld nach Hause als ihr Partner, entscheidet sie in 56 Prozent der Fälle auch alleine über größere Anschaffungen. Dabei informiert sie sich vor dem Kauf in der Regel sehr ausführlich. Zwei von drei Frauen nutzen dafür das Internet.

Stress ist für zwei von fünf Frauen eine tägliche Herausforderung. Ein Fünftel der Ernährerinnen erlebt ihren Alltag als anstrengender, seit sie den Großteil des Haushaltseinkommens bestreiten. Um die vielen Anforderungen unter einen Hut zu bringen, stecken deutsche Frauen zurück: Sie schlafen weniger (34 Prozent), treiben seltener Sport (31 Prozent) und verzichten auf Auszeiten für sich selbst, etwa Essengehen, Kino oder sonstige Freizeitaktivitäten (39 Prozent).

Technologie spielt bei den Haupternährerinnen ebenfalls eine zentrale Rolle, wenn es um die Organisation des Alltags geht. Vor allem alleinerziehende, berufstätige Mütter nutzen moderne Medien, um mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben (70 Prozent).

Auch wenn der Anteil der Hauptverdienerinnen in Deutschland zunimmt: Nur die Hälfte definiert ihren persönlichen Erfolg über die Karriere. Neun von zehn Befragten legen vor allem Wert auf Gesundheit, ein schönes Zuhause sowie einen spirituellen Lebensstil.

Dies sind Ergebnisse einer Studie der Kommunikationsexperten von Ketchum und des Frauenmediennetzwerk BlogHer. Für die Studie wurden zwischen Juni und August 2014 2.589 Frauen zwischen 18 und 75 Jahren in vier Ländern befragt. Die Daten wurden über ein Qualtrics-Panel mit weiblichen Befragten erhoben.
Quelle: Ketchum

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