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Ein gutes Drittel der Deutschen hofft auf ein besseres Jahr 2005

Die traditionelle Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach seit 1949 regelmäßig im Dezember an die Bevölkerung richtet, lautet: "Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?". 38 Prozent der Bevölkerung gehen mit Hoffnungen ins neue Jahr 2005. Diese relativ kleine Zahl von Optimisten entspricht exakt der Zahl des Vorjahres. Allerdings: im vorigen Jahr 2003 waren 38 Prozent "Hoffnungen" ein positives Zeichen gegenüber dem Stimmungstiefstand (31 Prozent) vom Dezember 2002, jetzt am Ende des Jahres 2004 signalisieren die 38 Prozent "Hoffnungen" nur Stagnation. Das Stimmungsbild ist starr geworden, so als sei im Laufe der letzten Monate nichts passiert, weder Gutes noch Schlechtes, was die Menschen in ihrer Grundstimmung hätte bewegen können. (Die Umfrage ist vor dem schrecklichen Seebeben in Südostasien durchgeführt worden.) Wie vor 12 Monaten wechseln 26 Prozent mit Befürchtungen ins neue Jahr, und auch die Zahl derjenigen, die mit Skepsis in die nahe Zukunft schauen, ist mit 26 Prozent so gut wie unverändert geblieben.
 
In der Vergangenheit stand die Zahl der Optimisten am Ende eines Jahres oft in enger Verbindung mit der Konjunkturentwicklung des folgenden Jahres. Wenn die Zahl derjenigen, die hoffnungsvoll ins neue Jahr gingen, größer war als im Vorjahr, war Wirtschaftswachstum angesagt, wenn sie kleiner wurde, war mit einer Konjunkturverschlechterung zu rechnen.
 
Dass das aktuelle Allensbacher Neujahrs-Stimmungsbarometer ganz auf Stagnation steht, ist sicherlich kein gutes Zeichen. Es entspricht aber ziemlich genau der Erfahrung der letzten Jahre, in denen fast alle Kurzfristprognosen auf Wirtschaftswachstum und Konjunkturerholung immer wieder zurückgenommen werden mussten. Besonders die leitenden Angestellten und Beamten aus Wirtschaft und Verwaltung reagieren in diesem Jahr auf solche enttäuschenden Erfahrungen. Vor 12 Monaten waren sie noch die optimistischste Berufsgruppe (47 Prozent), inzwischen gehören sie zu denjenigen, die ihren Optimismus am deutlichsten nach unten korrigiert haben. Jetzt gehen nur noch 40 Prozent der leitenden Angestellten und Beamten mit Hoffnungen ins neue Jahr.
Quelle: Institut für Demoskopie, Allensbach; www.ifd-allensbach.de

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