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Eine neue Nüchternheit prägt die Autokäufer

Diese Woche öffnet der Genfer Automobilsalon seine Pforten. Die Automobilindustrie nutzt diesen ersten europäischen Event des Jahres, um mit viel Spektakel, Show und der Vorstellung von Concept-Studien die Aufmerksamkeit von Medien und Besuchern auf sich zu lenken. Dabei kommt dieses Konzept bei potentiellen Autokäufern gar nicht so gut an. 65 Prozent der Befragten sind nämlich der Meinung, dass Automessen in erster Linie informieren sollten. Lediglich 8 Prozent stellen den Unterhaltungswert an die erste Stelle ihrer Erwartungen.
 
Welche Themen bewegen Deutschlands Autofahrer zur Zeit? Mit 64 Prozent stehen "spritsparende Autos" an erster Stelle, gefolgt von "alternativen Antriebstechniken und Kraftstoffen" mit 53 Prozent. Eher imageträchtige Autothemen wie leistungsstarke Motoren (26 Prozent) oder innovatives Design (21 Prozent) liegen derzeit dagegen bei den Autokäufern auf hinteren Plätzen. Nur bei den Kunden unter 30 Jahren spielen Motorleistung und Design eine herausragende Bedeutung. Der Geldbeutel diktiert das aktuelle Interesse an Fahrzeugklassen. So glauben 35 Prozent, dass Autos der Mittelklasse 2006 eine steigende Nachfrage verzeichnen werden, gefolgt von Kleinwagen (34 Prozent) und Modellen der unteren Mittelklasse (32 Prozent) aber auch Vans (25 Prozent). Dies widerspricht den Markttrends der vergangenen Jahre, wo vor allem die imageträchtigen Oberklassesegmente zugelegt haben. Volumenhersteller wie VW, Opel oder Ford können demnach in Deutschland wieder auf bessere Geschäfte hoffen.
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