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Einzelhandel in Europa

GfK hat die Kaufkraft, den Einzelhandelsanteil am privaten Konsum, die Inflation sowie die Flächenproduktivität in 33 Ländern Europas untersucht sowie eine Umsatzprognose für 2016 erstellt.
  • Kaufkraft 2015: In den meisten Ländern wuchs in 2015 die Wirtschaftsleistung bei zugleich rückläufiger Arbeitslosigkeit. Diese Entwicklung spiegelt sich in der nominalen Kaufkraft wider, die in der Europäischen Union um durchschnittlich 3,7 Prozent zum Vorjahr anstieg. So standen einem EU-Bürger im Schnitt 15.948 Euro für Konsum, Miete, Sparen oder die Altersvorsorge zur Verfügung.
  • Umsatzprognose 2016: Die solide Konjunktur im Ladeneinzelhandel aus dem letzten Jahr wird sich auch in 2016 fortsetzen. Für die Länder der EU-28 prognostiziert GfK ein anhaltendes, jedoch insgesamt etwas gebremstes nominales Wachstum von 1,1 Prozent (auf Eurobasis). Besonders positive Entwicklungen erwartet GfK in Rumänien (+7,2 Prozent) sowie weiterhin in den baltischen Staaten (+3,8 Prozent bis +4,9 Prozent), die sukzessive zu den reiferen Märkten aufschließen. Mit einer starken Dynamik rechnet GfK im schwedischen (+4,8 Prozent) und spanischen (+3,7 Prozent) Ladeneinzelhandel.
  • Einzelhandelsanteil am privaten Konsum: In 2015 profitierten die europäischen Konsumenten von niedrigen Energie- und Benzinkosten, guten wirtschaftlichen Rahmendaten sowie einem Anstieg privater Vermögen in vielen europäischen Ländern. Die Profiteure dieser positiven Rahmenbedingungen waren allerdings in erster Linie andere Bereiche als der Einzelhandel. Die Tendenz, dass sich der Anteil des Einzelhandels am privaten Konsum reduziert, setzte sich also auch in 2015 fort. Die Quote liegt nun im Durchschnitt der EU-28 bei 30,4 Prozent. Obwohl die Verbraucher über mehr Geld für Konsumausgaben verfügen, geben sie dieses vorwiegend nicht im Einzelhandel aus, sondern für Dienstleistungen, Reisen und Freizeitaktivitäten. Diese Mehrausgaben sind entsprechend weniger für den Konsum im Einzelhandel vorhanden.
  • Inflation: Im vergangenen Jahr 2015 blieben die Verbraucherpreise konstant (+0,0 Prozent). In vielen Ländern Europas fand in 2015 sogar eine Deflation statt. Allerdings prognostiziert die Europäische Kommission für 2016 nur noch in Slowenien (-0,3 Prozent), Rumänien (-0,2 Prozent), Litauen (-0,1 Prozent) und Bulgarien (-0,1 Prozent) sinkende Verbraucherpreise.
Quelle: GfK 

 Quelle: GfK



Die Berechnungen von GfK zu Umsätzen und Kaufkraft erfolgten alle in Euro, ausgehend vom durchschnittlichen Wechselkurs der Landeswährung im Jahr 2015 (laut Europäischer Kommission). Der Redaktionsschluss für die Informations- und Datenaufbereitung war Februar 2015.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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