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Eiskalter Genuss

© Kathrin Brechbühler / PIXELIO 

 © Kathrin Brechbühler / PIXELIO

Schön heiß, aber viel zu kurz war er, der Sommer 2010. Dennoch konnten die deutschen Markeneishersteller ihre Vorjahresergebnisse bei Absatz und Umsatz nahezu stabil halten: Der Pro-Kopf-Verbrauch beim Gesamtspeiseeismarkt inklusive des handwerklich hergestellten Speiseeises lag wie auch schon in den Vorjahren konstant bei 7,7 Litern.

Wenngleich mittlerweile jedes fünfte Eis im Winter genossen wird, hat das Wetter einen entscheidenden Einfluss auf den Eisabsatz. Das Impulseis - also die Kleinpackungen, die klassischerweise am Kiosk oder in Freibädern gekauft werden - ging mengenmäßig um 4,9 Prozent auf 40,4 Millionen Liter zurück, der Umsatz fiel um 4,5 Prozent auf 447,4 Millionen Euro. Prozentual belegt das Impulseis damit den dritten Platz mit einem Anteil von 8,1 Prozent am Gesamtabsatz und einem Anteil von 23,3 Prozent am Gesamtumsatz.

Mengenmäßig immer noch Spitzenreiter waren auch 2010 die Haushaltspackungen mit 238,6 Millionen Litern - das entspricht einem Anteil von 47,8 Prozent. Sie lagen mit einem marginalen Rückgang von 0,4 Prozent nahezu auf Vorjahrsniveau und konnten ihren festen Platz in den heimischen Truhen behaupten. Ihr Anteil am Gesamtumsatz betrug 28,1 Prozent.

Schlusslicht bildet die Gastronomieware. Die seit Jahren rückläufigen Restaurantbesuche haben natürlich auch Auswirkungen auf die Nachfrage nach Eisdesserts. Das Wetter tat sein Übriges, so dass die Gastronomieware einen Rückgang um 5,2 Prozent auf 39 Millionen Liter hinnehmen musste. Der Umsatz fiel um 2,7 Prozent auf 260,3 Millionen Euro. Hier konnte der anhaltende Trend nach Premium-Produkten den Mengenverlust etwas auffangen. Der Anteil am Gesamtabsatz liegt damit bei 7,8 Prozent, der am Gesamtumsatz bei 13,5 Prozent.
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