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Ende der Spaß-Autos?

Angeber, Abenteurer, Hitzköpfe - Deutschlands SUV (Sports Utility Vehicle)-Fahrer scheinen ihre Sympathien verspielt zu haben. Die deutschen Autofahrer sind auf die geländegängigen Limousinen und ihre Halter jedenfalls nicht gut zu sprechen. Viele fordern von den Kraftprotzen auf vier Rädern nun sogar einen finanziellen Klima-Ausgleich.
 
69 Prozent wünschen sich eine zusätzliche SUV-Steuer, wie sie beispielsweise in Frankreich, Spanien und den Niederlanden schon existiert. 57 Prozent fordern zudem eine höhere Kfz-Steuer für Spritfresser. Und Deutschlands Autofahrer gehen noch weiter. Wenn es nach ihrem Willen geht, werden in unseren Städten künftig deutlich weniger SUVs unterwegs sein. Denn 40 Prozent der Befragten sind für eine CO2-abhängige City-Maut. Jeder dritte (34 Prozent) fordert sogar ein generelles Fahrverbot für Wagen mit schlechter Kraftstoff- und CO2-Bilanz in Deutschlands Innenstädten.
 
Die Einstellung der Menschen zu Auto und Umwelt verändert sich, nicht kraftvolle, große Autos, sondern intelligente, umweltfreundliche Wagen könnten das Statussymbol des nächsten Jahrzehnts werden, so die Einschätzung der Forscher.
 
Das schlechte Image der SUV-Fahrer bestätigt diesen Trend. 65 Prozent der deutschen Autobesitzer halten sie für geltungsbedürftig, 47 Prozent finden sie aggressiv, 42 Prozent bezeichnen sie als abenteuerlustig. Dieses wenig schmeichelhafte Bild von SUV-Fahrern vertreten Frauen und Männer gleichermaßen. Damit eignen sich die schweren Karossen nicht einmal mehr zur Brautschau.
 
Dies ergab eine aktuelle Studie unter 1.581 Autobesitzer aus Deutschland des Marktforschungsinstituts Maritz Research.
 
Quelle: Maritz Research; www.maritzresearch.de

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