ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Energie sparen ist wieder "in"

Eine ausreichende Energieversorgung für Deutschland betrachten die Verbraucher inzwischen nicht mehr als Selbstverständlichkeit. In Anbetracht der Gaslieferprobleme zwischen Russland und der Ukraine Ende Januar 2006, kommt es auch bei deutschen Verbrauchern zu Bedenken hinsichtlich der eigenen Energieversorgung. Mehr als die Hälfte der Deutschen sehen Anlass zur Sorge. Daher möglicherweise auch die hohe Zustimmung zu regenerativen Energiequellen; 71 Prozent der Befragten meinen, man sollte in Zukunft in allererster Linie auf regenerative Energiequellen setzen. Auf Rang 2 folgt Atomkraft (30 Prozent), Gas folgt mit 19 Prozent, Kohletechnologie mit 13 Prozent. Erdöl rangiert auf Platz fünf mit gerade mal 8 Prozent. Die Zuversicht der Verbraucher, dass, wie von der Bundesregierung geplant, bis zum Jahr 2020 mindestens 25 Prozent unseres Energiebedarfs durch regenerative Energieformen gedeckt sein könnten (71 Prozent), klingt sehr optimistisch. Bei der Förderungswürdigkeit alternativer Energie steht die Solarenergie mit 82 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Windenergie mit 55 Prozent, obwohl doch gerade die Windenergie insbesondere bei Bürgern, die in der Nähe von Windkraftanlagen wohnen und bei Landschaftsschützern sehr stark in der Kritik steht.
 
Ein nicht unwichtiger Aspekt für eine auch in Zukunft funktionierende Energieversorgung ist das Einsparen von Energie. Haus- und Wohnungseigentümer beispielsweise haben im letzten Jahr Maßnahmen zum Energiesparen ergriffen. Durch Wärmedämmung (Fenster und Wände etc.) haben 15 Prozent von ihnen beträchtlich eingespart und 30 Prozent zumindest etwas eingespart. Bei Investitionen für energiesparende Heizungsanlagen sieht es ähnlich aus, 14 Prozent der Wohneigentümer haben dadurch beträchtlich eingespart und 16 Prozent immerhin etwas eingespart. Aber auch jeder Einzeln kann durch kleine Dinge Energie einsparen. Schon beim Autofahren zeigt sich ein deutliches Einsparpotenzial. So haben im letzen Jahr 19 Prozent der Verbraucher sich eine energiesparende Fahrweise angewöhnt und dabei beträchtlich eingespart, weitere 19 Prozent geben an, Energie einzusparen, indem sie einfach weniger Auto fahren. Auch der häusliche Bereich bietet Gelegenheit zum Sparen, so geben 10 Prozent an, durch das Absenken der Innenraumtemperatur beträchtlich eingespart zu haben, weitere 60 Prozent haben durch diese Maßnahme etwas eingespart. Bei der Wohnungsbeleuchtung sieht es ähnlich aus, 12 Prozent geben an, durch eine Reduzierung der Abendlichen Beleuchtung beträchtlich eingespart zu haben, 58 Prozent haben hierdurch etwas eingespart. Und - fast 80 Prozent der Verbraucher denken bereits darüber nach, wie sie in Zukunft noch mehr Energie einsparen können.
Quelle: Dialego AG; www.dialego.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email