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Enterprise 2.0?

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Die Mehrheit der befragten Unternehmen (62%) befasst sich zwar bereits mit Enterprise 2.0, aber nur ein knappes Drittel kann den Begriff erklären (31%) und nur 17% steuert das Thema wirklich systematisch.

Enterprise 2.0 bezeichnet laut Wikipedia den Einsatz von Sozialer Software zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und zur Innen- und Außenkommunikation in Unternehmen. Diese Werkzeuge fördern den freien Wissensaustausch unter den Mitarbeitern, sie erfordern ihn aber auch, um sinnvoll zu funktionieren. Der Begriff umfasst daher nicht nur die Tools selbst, sondern auch eine Tendenz der Unternehmenskultur – weg von der hierarchischen, zentralen Steuerung und hin zur autonomen Selbststeuerung von Teams, die von Managern eher moderiert als geführt werden.

Die erwarteten Veränderungen sind allerdings erst zu einem Teil realisiert. Dies liegt u.a. daran, dass bei „unerfahrenen“ Unternehmen meist die Technologie im Vordergrund steht. Bei „erfahrenen“ Unternehmen hingegen spielen kulturelle Aspekte in einem viel stärkeren Maße eine Rolle. So verwundert es nicht, dass ein wesentlicher Erfolgsfaktor das Vorleben einer "offenen" Kultur durch die Unternehmensführung ist.

In der Studie „Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen“ haben Prof. Dr. Thorsten Petry von der Wiesbaden Business School, HR-Networx und der Online-Personalberater Talential untersucht, inwieweit sich der seit einigen Jahren durch Wissenschaft und Praxis geisternde „Enterprise 2.0“ Ansatz bei deutschen Unternehmen wiederfindet.
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