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Erhebliche Wachstumsreserven für Bio

Bioprodukte beflügeln derzeit mit hohen zweistelligen Wachstumsraten den Umsatz im Lebensmittelhandel – nicht nur hierzulande, sondern weltweit gewinnt der Bio-Trend stetig an Bedeutung. In Deutschland kennen bereits rund drei Viertel der Konsumenten Bioprodukte, und jeder dritte Verbraucher hat nach Informationen von Nielsen beim Einkauf erst kürzlich dazu gegriffen.
 
Frisches Obst und Gemüse stehen dabei ganz oben auf der Hitliste: 69 Prozent der Bio-Käufer greifen nach hier nach Produkten in Bioqualität. Aber auch Molkereiprodukte (49%) sowie Geflügel und Eier aus Bio-Erzeugung erfreuen sich großer Beliebtheit. Bei Frischfleisch greift immerhin noch gut jeder fünfte Konsument zu Bioware.
 
Bevorzugte Einkaufsstätte für Bioprodukte sind die Supermärkte; 59 Prozent der Bio-Kunden steuern diese Märkte regulär zum Kauf von Bio-Produkten an. Discounter (35% der Nennungen) spielen für die Verbraucher als Absatzmittler ebenfalls eine bedeutende Rolle. Dagegen kaufen nur 16 Prozent ihre Bio-Ware in Reformhäusern und Bio-Läden.
 
Schon jeder dritte Konsument ist überzeugt, seiner Gesundheit mit Bio-Produkten etwas Gutes zu tun. Geht es ans Bezahlen, sind allerdings nur 23 Prozent uneingeschränkt bereit, mehr Geld für Bio-Ware auszugeben – 41 Prozent der Befragten sind nicht bereit, für Bioqualität mehr zu bezahlen. Die Nielsen-Studie zu Verbrauchereinstellungen offenbart insgesamt eine deutliche Polarisierung der Meinungen pro und contra Bio-Produkte. Dabei zeigt sich ein breites Mittelfeld unter den Verbrauchern eher unschlüssig; hier ist offenbar noch erheblicher Informationsbedarf und ein bisher ungehobenes Potenzial vorhanden.
 
Quelle: A.C.Nielsen; www.nielsen.com

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