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Erstickt Europa im Straßenverkehr?

Die Analysen der Verkehrsentwicklung in den 90er Jahren und der heute bekannten künftigen Rahmenbedingungen zeigen deutlich: Personen- und Güterverkehrsnachfrage werden weiter wachsen, und das Wachstum wird vor allem auf der Strasse stattfinden. Dies geht aus dem neuen "European Transport Report" von Prognos hervor, der die Verkehrsentwicklung in 22 europäischen Ländern untersucht. Von 1991 bis 1998 hat die gesamte Verkehrsleistung in den 17 westeuropäischen Ländern um knapp 23 Prozent auf 1.75 Billionen tkm zugenommen. Während in diesem Zeitraum der Schienenverkehr nur um 4 Prozent und die Binnenschifffahrt um 15 Prozent zugenommen haben, waren es 28 Prozent auf der Strasse. Eine Abnahme der Transportleistungen steht nicht zu erwarten, im Gegenteil es wird eine Steigerung von 1998 bis 2010 um 40 Prozent in Westeuropa erwartet!
 
Das immense Wachstum wird vorwiegend für den Straßenverkehr erwartet, der schon heute 79 Prozent der Güterverkehrsleistung erbringt. Just-in-Time-Produktion bedeutet: Weg von der Halle und unterwegs im LKW. Für die mittel- und osteuropäischen Länder wird ein Zuwachs des Straßenverkehrs von 32 Prozent erwartet. Der Anteil der Bahntransport wird sich bei knapp 14 Prozent stabilisieren. Für das Jahr 2010 wird mit einem PKW-Bestand 47 Millionen Fahrzeugen gerechnet. Auch in Deutschland wird wieder ein verstärkter Zuwachs im Personenverkehr erwartet.
Quelle: Prognos; jobst.grotrian@prognos.com

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