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Europa: Pflänzchen „Aufschwung“ ist noch sehr zart

Konsumklima Europa März 2014 (Quelle: GfK) 

 Konsumklima Europa März 2014 (Quelle: GfK)

Die Verbraucher in Europa schöpfen Hoffnung, dass die Wirtschaftskrise in diesem Jahr endgültig überwunden werden kann. Der Konsumklima-Index für die EU spiegelt diese Entwicklung deutlich wieder und gewinnt im ersten Quartal 2014 insgesamt 0,8 Punkte. Aktuell steht er bei 8,4 Punkten.
 
Allerdings gilt es noch viele Unsicherheiten zu überwinden. So wollen Frankreich und Italien von der konsequenten Sparpolitik abrücken und wieder verstärkt Schulden aufnehmen, um die Wirtschaft durch stärkere Investitionen anzukurbeln. Wie sich dies auf ihre Bonität an den Finanzmärkten und auf den europäischen Fiskalpakt auswirken wird, bleibt abzuwarten. Ein weiteres Risiko liegt in der geringen Inflation. Viele Experten befürchten bereits eine Deflation – also einen Rückgang des Preisniveaus - in der Euro-Zone, wie es in Spanien im März bereits passiert ist.


Deutschland - Alle drei Indikatoren auf einem sehr hohen Niveau.
Konjunkturerwartung: 33,2 Punkten. Betrachtet man die Entwicklung des Indikators im Verlauf der letzten zwölf Monate, sieht man sogar einen Anstieg von fast 33 Punkten.
Einkommenserwartung: 45,6 Punkte. Vor einem Jahr lag der Indikator noch bei 29,4 Punkten.
Anschaffungsneigung: 55,5 Punkte. Einen höheren Wert gab es mit 59,9 Punkten zuletzt vor der Mehrwertsteuererhöhung im Dezember 2006.

Frankreich - Indikatoren nach wie vor im negativen Bereich.
Konjunkturerwartung -10,8 Punkten. Betrachtet man die Entwicklung in den vergangenen zwölf Monaten, steht ein Plus von fast 31 Punkten zu Buche.
Einkommenserwartung: -32,6 Punkten. Auch wenn das Niveau weiterhin extrem niedrig ist, ist die Erholung im Vergleich zum März 2013 deutlich sichtbar. Damals verzeichnete der Indikator -57,9 Punkte.
Anschaffungsneigung: -27,3 Punkte. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres lag die Anschaffungsneigung bei -36,2 Punkten.
 
Großbritannien - so optimistisch wie lange nicht.
Konjunkturerwartung: 31,5 Punkten. Das ist der höchste Wert seit Oktober 1997.
Einkommenserwartung: 10,3 Punkte. Im Vergleich zu den vergangenen zwölf Monaten ist er sogar um 28,6 Punkte gestiegen.
Anschaffungsneigung: -10,9 Punkten. Damit wird der höchste Wert seit Oktober 2007 erreicht.

Italien - eine grundsätzliche Trendwende scheint eingesetzt zu haben.
Konjunkturerwartung: -21,4 Punkte. Das bedeutet den höchsten Wert seit August 2010. Im Vergleich zum März 2013 ist der Indikator jedoch nur um knapp 14 Punkte geklettert.
Einkommenserwartung: -13,7 Punkten. Im Vergleich zum März 2013 ist der Wert um mehr als 37 Punkte gestiegen.
Anschaffungsneigung: -15,3 Punkten. Seit März 2013 ist der Indikator um über 29 Punkte angestiegen.

Spanien - Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Konjunkturerwartung: 23 Punkten. Im Vergleich mit März 2013 ist der Indikator um 55 Punkte gestiegen.
Einkommenserwartung: 0,9 Punkte und ist erstmals seit Dezember 2006 wieder im positiven Bereich.
Anschaffungsneigung: -10,2 Punkte. Im Februar lag der Indikator noch auf -20,7 Punkte.
 
Griechenland - Stimmung stabilisiert sich. Konjunkturerwartung: -24,6 Punkten. Der Indikator befindet sich somit auf dem höchsten Wert seit genau drei Jahren.
Einkommenserwartung: -29,3 Punkte. Das ist der höchste Stand seit Februar 2010.
Anschaffungsneigung: -26,1 Punkte. Vor einem Jahr notierte der Indikator mit -30,3 Punkten nur wenig tiefer.
  Die Ergebnisse zum GfK Konsumklima Europa stammen aus einer Konsumentenbefragung, die im Auftrag der EU-Kommission in allen Ländern der Europäischen Union durchgeführt wird. In den 27 Ländern werden monatlich etwa 40.000 Personen befragt. Diese sind repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung in der EU.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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