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Europa auf dem Weg zum sauberen Auto

Die Autofahrer in Deutschland, Frankreich und Großbritannien verabschieden sich von Diesel und Benziner.Die teuren Spritpreise führen zu einem Umdenken. Zwar fahren heute die meisten Fahrzeuge in Europa mit einem der beiden Antriebe: 57 Prozent der in den vergangenen vier Jahren angemeldeten Neuwagen besitzen einen Ottomotor, 42 Prozent einen Dieselmotor. Der Trend geht aber zu Alternativen. Lediglich 35 Prozent der Befragten erwägen ernsthaft, sich beim nächsten Autokauf für einen Diesel zu entscheiden, nur 20 Prozent möchten einen Benziner kaufen. Auch im Automobilbereich suchen die Menschen nach leistungsfähigen Alternativen zum Erdöl. Selbst in Großbritannien, wo Benziner traditionell sehr beliebt sind, könnte sich der Absatz in diesem Segment bald deutlich verlangsamen, meinen die Forscher. Hier fahren derzeit 73 Prozent der Neuwagenbesitzer mit Super- oder Normalbenzin. Aber nur 36 Prozent wollen sich beim nächsten Mal wieder für einen Benziner entscheiden.
 
Die beliebtesten Alternativen zu traditionellen Antrieben in Europa sind Bio-Diesel- und Hybrid-Motoren, die für jeweils 23 Prozent der Befragten erste Wahl wären. Besonders Hybrid-Fahrzeuge könnten für die Automobilindustrie zu einem lohnenden Geschäft werden. Denn auch unter Besitzern von Oberklasse-Fahrzeugen stehen sie hoch im Kurs. In Deutschland sind diese bereit, für einen Hybrid-Antrieb rund 4.300 Euro mehr auszugeben als für einen vergleichbaren Benziner, in Großbritannien rund 5.000 Euro und in Frankreich sogar rund 6.400 Euro. Allerdings haben die Hersteller bis dahin die Aufgabe, die Verbraucher besser zu informieren. Denn immerhin 54 Prozent der Befragten würden derzeit kein Hybrid-Fahrzeug kaufen, weil sie zu wenig über die Technologie wissen.
 
Steigende Spritpreise: Mehr als jeder Zehnte wechselt Arbeits- oder Wohnort
 
Die Neigung, sich von Benzinern und Diesel zu verabschieden, wird sicherlich auch durch die teilweise sehr drastisch gestiegenen Kraftstoffpreise der vergangenen Monate forciert. Die Autofahrer sparen: Um den Weg zur Arbeit zu verkürzen, wechselte mehr als jeder zehnte Befragte (11 Prozent) sogar seinen Wohn- oder Arbeitsplatz und fast jeder vierte Befragte (25 Prozent) verzichtet auf längere Ausflüge oder Kurzurlaube.
 
Quelle: Maritz Research; www.maritzresearch.de

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