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Europa und die Krise

Chancen für  

 Chancen für "Vereinigte Staaten von Europa"? (Quelle: Infratest Dimap)

Die geplante Ausweitung des Euro-Rettungsschirms sehen die Deutschen im ARD-DeutschlandTREND kritisch: Zwei Drittel (66%) sind der Meinung, dass der Bundestag dies ablehnen sollte. Auch die Beteiligung Deutschlands an Eurobonds wird von einer Mehrheit (55%) zurückhaltend bewertet, lediglich 35% befürworten dies. Obwohl die Bürger die Maßnahmen für die Begrenzung der Schuldenkrise mit Skepsis betrachten, sprechen sie sich für eine Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit aus: 64% wünschen sich, dass die EU-Länder künftig mehr gemeinsame Politik machen. Die von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgeschlagenen „Vereinigten Staaten von Europa“ befürworten immerhin 42%.

Trotz der Maßnahmen zur Bekämpfung der Euro- und Schuldenkrise, glaubt eine große Mehrheit (80%), dass der schlimmste Teil der Krise erst noch bevorsteht. Drei Viertel fürchten, dass unser Wohlstand durch die Krise bedroht ist und mehr als die Hälfte (57%) macht sich Sorgen um ihre Ersparnisse. Grund für diese Skepsis: Zwei Drittel (66%) glauben, dass die Bundesregierung den Überblick verloren hat - im Vergleich zum April 2009 ein Anstieg um 14 Punkte. Ebenso viele Bürger (65%) bezweifeln, dass die Bundesregierung in der Euro- und Schuldenkrise bisher die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Die Handlungsfähigkeit der Politik wird allerdings ohnehin eher gering eingeschätzt. Drei Viertel (74%) sind der Meinung, dass letztlich die Finanzmärkte über die Zukunft des Euro entscheiden und nicht die Politik.

Infratest dimap führte die Befragung im Rahmen des ARD-DeutschlandTREND im Auftrag des ARD Morgenmagazin 1002 wahlberechtigte Bundesbürger durch.
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