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Europäer sehen ihre Zukunft mit gemischten Gefühlen

Die Zukunft hat viele Gesichter, das Europa der Vielfalt auch. Und doch gibt es zunehmend grundlegende Gemeinsamkeiten der Europäer, wenn es um die Einschätzung der eigenen Zukunftswirklichkeit im Jahr 2030 geht. Im Zuge von Globalisierung und weltweiter Verflechtung der Finanzmärkte gleichen sich die Europäer in ihren Lebenseinstellungen und Zukunftserwartungen immer mehr an.
 
Finanzkrise und wachsende Angst vor Rezession und Wohlstandsverlusten geben wenig Anlass zur Zuversicht. Statt hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen, erwarten die Europäer ebenso realistisch wie sorgenvoll eine grundlegende Wohlstandswende mit weitreichenden Folgen: Arbeiten ohne Ende, Armut ohne Grenzen und Leben ohne Sicherheiten.
 
Befürchtet werden vor allem eine Preisexplosion der Güter des täglichen Lebens, insbesondere der Lebensmittel (61%) sowie eine größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich (57%) mit der Folge von Altersarmut (52%). Immer mehr Menschen werden in Zukunft auf Zweit- und Nebenjobs (50%) angewiesen sein oder gar bis zum 75. Lebensjahr arbeiten müssen (41%). Und etwa jeder zweite Europäer sorgt sich um die sozialen Folgen von Organisierter Kriminalität (49%). Im Zentrum der Erwartungen stehen somit Zukunftssorgen. Positive Erwartungen wie eine Vollbeschäftigung durch abnehmende Bevölkerungszahlen, gleiche Bildungschancen für alle Kinder (jeweils 16%) oder die Lösung von Hungersnöten durch genmanipulierte Lebensmittel (15%) werden dagegen lediglich von einer Minderheit der Europäer erwartet.
 
Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Face-to-Face-Befragung von 11.100 Personen ab 14 Jahren in Österreich, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland, der Schweiz und Spanien.
Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen; www.stiftungfuerzukunftsfragen.de

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