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Europäische Wirtschaft erholt sich

© Lupo  / pixelio.de 

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Ist die Talsohle der Krise in Europa überschritten? Zumindest können sich laut GfK Konsumklima Europa mehrere Länder im zweiten Quartal über ein zum Teil deutliches Wachstum freuen. In anderen hat sich die Talfahrt zumindest stark verlangsamt.

Die Wirtschaft in der EU ist mit einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal wieder leicht gewachsen. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Portugal haben zum Teil ein deutliches Plus erreicht. Auch die Wirtschaft in Spanien und Italien scheint sich zu erholen, wenngleich sie noch schrumpft. In Frankreich schmolz das Außenhandelsdefizit. In Griechenland drehte diese Bilanz sogar ins Plus. In Portugal ging die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit zwei Jahren wieder zurück.

Für diese Erholung in Europa gibt es mehrere Gründe: Die Exporteure profitieren vom bescheidenen weltweiten Wachstum. Die Verbraucher sind in einigen Ländern wieder häufiger bereit, mehr Geld auszugeben. Die Politik rückt etwas deutlicher von ihrer harten Sparpolitik ab, die die Binnenkonjunktur gebremst hat. Der Tourismus hat vor allem in den südlichen Krisenländern zu einer Verbesserung der Lage beigetragen.

Im Sommer gab es den ersten leichten Rückgang bei der absoluten Zahl der Arbeitslosen in der EU. Die Quote liegt jedoch nach wie vor bei 11,0 Prozent. Eine echte Trendwende auf dem Arbeitsmarkt ist somit noch nicht in Sicht. Im kommenden Jahr sollen sogar noch einmal mehr Menschen arbeitslos sein. Erst im Jahr 2015 kommt es voraussichtlich zu einer signifikanten Reduzierung. Allerdings rechnen Experten nicht damit, das Vorkrisenniveau mittelfristig wieder zu erreichen.

Soweit ein Auszug aus dem GfK Konsumklima Europa, das einen Überblick über die Entwicklung von Konjunktur- und Einkommenserwartung sowie der Anschaffungsneigung der Konsumenten in 14 europäischen Staaten gibt.
Nähere Informationen zur GfK-Gruppe finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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