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Europäischer Datenschutz wird teuer

Die EU arbeitet derzeit an einer neuen Grundverordnung zum Datenschutz. Laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes könnte diese für deutsche Unternehmen teuer werden.

Um den Informationspflichten nachzukommen, müssten Unternehmen alleine im ersten Jahr mit Kosten in Höhe von 1,5 Milliarden Euro rechnen. In den Folgejahren kommen vermutlich jeweils 1 Milliarde € hinzu. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung auf Grund von Schätzungen des statistischen Bundesamtes.

Ein Ministeriumssprecher vom Innenministerium äußerte allerdings gegenüber Euroactiv.de Zweifel, denn eine geplante einheitliche Datenschutzvorschrift in der EU würden den Firmen auch Entlastungen bringen.
Die Belastungen entstehen vor allem, wenn über eine Person Daten erhoben werden. Schon bisher gilt das Recht der Verbraucher, darüber auch informiert zu werden. Künftig müssen jedoch wesentlich mehr Daten herausgegeben und diese länger vorgehalten werden.

Dabei unterscheiden die aktuellen Vorschläge aus Brüssel nicht zwischen großen Firmen und Kleinunternehmen. Die Bundesregierung sei sich dieser Schieflage bewusst, versicherte der Ministeriumssprecher. Sie wolle die Situation von Kleinstunternehmern mit bis zu zehn Mitarbeitern verbessern.

"Es ist denkbar, dass diese nicht eine solche automatische Informationspflicht trifft, sondern sie erst dann aktiv werden müssen, wenn sie von Nutzern darum gebeten werden", wird der Sprecher in der Süddeutschen Zeitung zitiert. Die Diskussion um die Richtlinie ist allerdings noch nicht abgeschlossen. (p&a)

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