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Europas Hoffnung auf Ende der Finanzkrise steigt

Hoffnungsschimmer in Europa in Sicht (© lichtkunst.73 / pixelio.de) 

 Hoffnungsschimmer in Europa in Sicht (© lichtkunst.73 / pixelio.de)

Obwohl sich die Euro-Zone weiterhin in der Rezession befindet steigt die Hoffnung auf ein mittelfristiges Ende der Finanzkrise in den europäischen Staaten: Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 hat sich die Wirtschaft etwas erholt.

In Deutschland, Italien, Großbritannien und Spanien glauben die Verbraucher mittelfristig offensichtlich an einen wirtschaftlichen Aufschwung zum Jahresende. In Osteuropa stagniert die Konjunkturerwartung auf niedrigem Niveau. In Portugal (-43,0 Punkte) und Griechenland (-33,9 Punkte) kämpfen sich ganz langsam die Hoffnung auf einen Aufschwung zurück. In Griechenland erreichte der Indikatorwert im Mai mit -30,4 Punkten den höchsten Wert seit April 2010. Frankreich kämpft weiter mit dem Abschwung und muss wohl erst einmal harte Reformen durchstehen, bevor die Wirtschaft wieder wachsen kann. Entsprechend weist das Land mit -48,7 Punkten auch die geringste Konjunkturerwartung auf. Ähnlich pessimistisch sind die Verbraucher in Portugal (-43,0 Punkte) und in Griechenland (-33,9 Punkte). Am positivsten beurteilen aktuell), die Deutschen (1,1 Punkte), die Österreicher (-6,9 Punkte) und Bulgaren (-10,7 Punkte) die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten.

In den meisten Ländern stabilisiert sich die Einkommenserwartung der Verbraucher – allerdings auf noch schwachem Niveau. In Deutschland ist sie nach einer kleinen Delle im März wieder angestiegen. Lediglich in Frankreich fällt sie kontinuierlich ab. Hier erwarten die Verbraucher die stärksten Einkommenseinbußen. Mit -57,4 Punkten erreicht der Indikator den niedrigsten Wert. Etwas besser zeigen sich Portugal (-43,6 Punkte) und Griechenland (-41,4 Punkte). Mit steigenden oder zumindest stagnierenden Einkommen rechnen die Deutschen (36,2 Punkte), Tschechen (8,4 Punkte) und die Österreicher (-3,2 Punkte).

In den meisten europäischen Ländern müssen die Bürger nach wie vor ihr Geld zusammenhalten und sehr genau wirtschaften, das wirkt sich auf die Anschaffungsneigung aus. Ausgabefreudig zeigen sich die Deutschen (36,5 Punkte), die Österreicher (11,6 Punkte) sowie die Bulgaren (2,6 Punkte). Drastisch sparen müssen hingegen die Italiener (-49,0 Punkte) die Portugiesen (-43,2 Punkte), sowie die Franzosen (-42,2 Punkte).

Soweit Zahlen aus dem GfK Konsumklima Europa für das zweite Quartal 2013.
Nähere Informationen zu GfK finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: GfK

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