ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Falschparken - immer sind's die anderen

Mehr als jeder zweite Autofahrer in Deutschland (58 Prozent) beklagt, dass oft ohne Rücksicht auf andere geparkt wird. Die Befragten meinen damit jedoch nicht sich selbst: Gut 90 Prozent behaupten, sie würden ihr Auto "so gut wie nie" im Parkverbot abstellen.
 
Lediglich 2,7 Prozent der Autofahrer flattert laut der Umfrage demnach öfter ein Knöllchen wegen Falschparkens ins Haus. Nicht einmal 1 Prozent der Fahrer riskiert, abgeschleppt zu werden. Mehr als jeder dritte (39 Prozent) lehnt das Falschparken als Unsitte strikt ab.
 
Die Ansichten der Generationen gehen dort stark auseinander. Während jeder vierte (25 Prozent) der bis zu 25-Jährigen das Falschparken durchgehen lässt, ist es bei den über 40-Jährigen nur knapp ein Zehntel (9 Prozent).
 
Das Parken in der zweiten Reihe lehnt die überwiegende Mehrheit (88 Prozent) als gefährlich ab. 12 Prozent der Befragten halten auch schon mal in der zweiten Reihe vor dem Bäcker oder Kiosk, wenn es eilt. 16 Prozent aller Befragten sehen das Falschparken als Kavaliersdelikt und sind der Meinung "Es gibt wirklich Schlimmeres als Falschparken".
 
Was Sanktionen gegen Falschparker angeht, spricht sich nahezu jeder zweite Autofahrer (48 Prozent) für ein energischeres Vorgehen gegen notorische Falschparker aus. Für mehr als jeden dritten Befragten (37 Prozent) geht die aktuelle Knöllchen-Praxis in Ordnung. Für gut jeden fünften (22 Prozent) sind übereifrige Politessen ärgerlicher als die Falschparker selbst. 6 Prozent aller Befragten meinen, dass man in Ballungsräumen oft zum Falschparken gezwungen ist, wenn man keine weiten Wege in Kauf nehmen will.
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von DEKRA. An der bundesweiten Umfrage nahmen 1600 Personen teil, die zur Hauptuntersuchung an eine der rund 40 Niederlassungen der Prüforganisation DEKRA kamen, an denen die Befragung durchgeführt wurde.
Quelle: DEKRA e.V.; www.dekra.com

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email