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Familienkrach im Auto vorbeugen

Langeweile, die falsche Musik und zu wenige Pausen sind die häufigsten Ursachen für einen Familienkrach auf der Fahrt in den Urlaub.
 
Zwei Drittel der befragten Eltern mit Kindern unter 14 Jahren bekämpfen die Langeweile mit Musik, knapp 60% halten Spiele im Auto für ein probates Mittel und 52% sorgen mit Stopps an Rastanlagen mit Spielplätzen und Kinderspielecken für eine gute Atmosphäre im Auto. Zugleich gaben 38% der Eltern an, dass Raser und Drängler sie am meisten stören, wenn sie mit den Kindern in den Urlaub unterwegs sind. Am meisten ärgern sich darüber die Bayern (42%), während sich in Nordrhein-Westfalen nur 35% der Familien über rüpelhafte Autofahrer ärgern.
 
Dass es Streit gibt, wenn zu wenige Pausen gemacht werden, darüber klagen Familien aus den östlichen Bundesländern und Nordrhein-Westfalen am häufigsten (jeweils 8%). Wenn es um die Pause selbst geht, ist man sich weitgehend einig: Knapp 60% der Eltern fahren eine Raststätte an, um ihren Kindern Bewegung auf Spielplätzen oder in Kinderspielecken zu ermöglichen. Übertroffen wird dieser Wert nur von einer anderen Tätigkeit: dem Gang zur Toilette (85%). Wobei die ostdeutschen Kinder offenbar am häufigsten auf die Toilette müssen (knapp 90%), gehen die baden-württembergischen am wenigsten (80%).
 
Am schnellsten wird es Kindern aus Baden-Württemberg im Auto langweilig. 58% der befragten Eltern geben die Langeweile des Nachwuchses als häufigsten Grund für Streit im Auto an. Am geduldigsten scheinen dagegen Kinder aus Sachsen, Thüringen, Berlin oder Brandenburg zu sein: Im Osten Deutschlands klagen nur 39% der Eltern über Streit durch Langeweile.
 
Baden-Württemberger Familien streiten sich mit Abstand am seltensten (7%) über die Musikauswahl. Umgekehrt geben die Baden-Württemberger am häufigsten (69%) an, ihre Kinder im Auto mit geeigneter Musik zu besänftigen. Gemeinsame Spiele dagegen sind den Baden-Württembergern im Vergleich am wenigsten wichtig (52%). Am wichtigsten sind Spiele im Auto wie "Ich sehe was, was du nicht siehst" den Hessen, Rheinland-Pfälzern und Saarländern, wo gemeinsame Spiele fast gleichauf mit Musikhören (64 bzw. 62%) liegen.
 
Die Nordrhein-Westfalen greifen im nationalen Vergleich am häufigsten zu Hörbüchern oder Hörspielen, um die Urlaubsfahrt psychologisch zu verkürzen. In Bayern und Baden-Württemberg haben lediglich jeweils 32% der Befragten daran Interesse.
 
Musik (64%) und gemeinsame Spiele im Auto (62%) sind die beliebtesten Ablenkungen der hessischen, rheinland-pfälzischen und saarländischen Familien während längerer Autofahrten - dicht gefolgt von Spielzeug im Auto (59%) und Stopps an Rastanlagen mit Spielplätzen (57%). Die Bayern legen am wenigsten Wert auf Spielzeug im Auto (46%), liegen aber beim Thema Stopps an Rastanlagen mit Spielplätzen mit 52% genau im Bundesdurchschnitt.
 
Nur eine geringe Bedeutung als Zeitvertrieb im Auto haben DVDs (16% im Bundesdurchschnitt).Am ehesten können sich noch norddeutsche Familien für diese Form der Kinder-Animation erwärmen (22%), während die Baden-Württemberger mit 13% hier ganz am Ende der Tabelle rangieren. Ebenfalls nicht sonderlich beliebt sind Abstecher zu Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung der Autobahn (18% im Bundesdurchschnitt).
 
Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Forsa im Auftrag von Tank & Rast. Befragt wurden repräsentativ 1.004 Eltern mit Kindern unter 14 Jahre, die regelmäßig mit dem Auto längere Fahrten unternehmen. Der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 20. Februar und dem 2. März 2009.
Quelle: Tank & Rast; www.tank.rast.de

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