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Filesharing im Netz bei Österreichern beliebt

Fast ein Drittel der Österreicher mit Internetzugang nutzen Video- oder Photosharing Seiten, und fast jeder fünfte lädt zumindest ab und zu Daten über Filesharing Plattformen herunter. Das Wissen über damit möglicherweise verbundene Urheberrechtsverletzungen ist allerdings gering und Unrechtsbewusstsein beim Raubkopieren noch seltener: Virtuelle soziale Netzwerke laden zum Teilen ein.
 
Web 2.0 Anwendungen, allen voran populäre Video- und Photosharing Seiten wie YouTube.com oder Flickr.com, sind auch dazu konzipiert eine Mentalität des Teilens zu fördern. Web-Inhalte werden von den Anwendern selbst hochgeladen und anderen kostenlos zur Verfügung gestellt, um dafür soziale Anerkennung zu erhalten. Durch die einfache Bedienung der Filesharing-Programme, die weitgehende Anonymität und die hohe Übertragungsgeschwindigkeit eignen sich diese Anwendungen auch für den Austausch von urheberrechtlich geschütztem Material, wie Filme oder Musikdateien, so dass Filesha-ring oft mit der Beschaffung bzw. Verteilung von Raubkopien in Ver-bindung gebracht wird.
 
Weniger als ein Drittel der Österreicher (27 %) fühlt sich aber über Copyright und intellektuelles Eigentum informiert, was zum Teil auch mit der Rechtsunsicherheit zusammenhängen kann, die dieses The-mengebiet zum Teil nach wie vor umgibt. Nur 26 % der Befragten finden das Verwenden von Raubkopien überhaupt nicht in Ordnung, 60 % könnten sich auch vorstellen es zu tun.
 
Allerdings gehören andere Delikte, die mit Computern möglich sind - Computer hacken, andere Computer manipulieren, Passwörter kna-cken oder Viren in Umlauf zu setzen - also aktive Computerkriminalität mit nicht zu ignorierendem und zu verharmlosenden Schadenspotenti-al, zu den Delikten, die für die Österreicher zu den verwerflichsten gehören, die kaum Akzeptanz finden (nur bei 3 % der Österreicher mit Internetzugang).
 
Das sind die Ergebnisse der jüngsten Lifestyle-Studie der GfK Austria Sozialforschung, einer jährlichen Repräsentativstudie mit 4.500 Befragten in der österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren.
Quelle: GfK Austria, www.gfk.at

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