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Finanzkrise: Bundesbürger weiter besorgt, aber nicht panisch

Die große Mehrheit der Deutschen (69%) erwartet, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland aufgrund der Finanzkrise in den kommenden sechs Monaten eher noch verschlechtern wird - von einer deutlichen Verschlechterung gehen allerdings nur 17 Prozent aus. 61 Prozent glauben vielmehr, dass bereits in absehbarer Zeit eine Lösung der Krise möglich ist.
 
Trotz des allgemeinen Vertrauensverlustes in die Finanzmärkte könnten die deutschen Banken schon bald als Gewinner aus der Krise hervorgehen: Denn zwei Drittel der Deutschen (66%) bevorzugen für zukünftige Geldanlagen Bankinstitute mit Hauptsitz in Deutschland. Auch sieht bereits mehr als ein Drittel (38%) durch die Finanzkrise wieder Chancen für neue Anlagegeschäfte; lediglich 17 Prozent der Bundesbürger wollen derzeit ganz darauf verzichten. Die Anlagebereiten präferieren vor allem konservative Geldanlagen, während das Vertrauen in risikoreiche Wertpapiere weiterhin stark beschädigt ist.
 
Die Schuld an der Finanzkrise lässt sich nach Auffassung der Bundesbürger nicht eindeutig zuschreiben: 60 Prozent sehen in einer unkontrollierten Gier der Menschen den zentralen Grund für die Misere. Ursachen werden aber auch in der internationalen Verflechtung der Finanzmärkte (53%), bei den einzelnen Banken (51%) und speziell auch bei den USA (37%) gesehen. Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung erheben hingegen nur relativ wenige (15%).
 
Dies zeigt der aktuelle "Trendmonitor Finanzdienstleistungen 2009" des von Nordlight Research. Für die Studie wurden über 2.200 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.
Quelle: Nordlight Research; www.nordlight-research.com

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