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Flatscreens übernehmen das Wohnzimmer

© Thorsten Freyer / PIXELIO 

 © Thorsten Freyer / PIXELIO

Inzwischen ist mehr als die Hälfte der deutschen Wohnzimmer (59%) mit einem modernen Flachbildfernseher ausgestattet – ein deutlicher Anstieg von rund 13% im Vergleich zum Vorjahr.
 
Kaufanlass war oftmals ein Ersatzkauf für ein defektes Gerät (45%), oder der Wunsch nach einem besseren (40%) und/oder größeren Bild (37%). Mit der Verbreitung von Flatscreens geht daher eine Zunahme der Bildschirmdiagonalen einher. Die neuen Fernseher sind in den meisten Fällen (84%) mit einer durchschnittlichen Bildschirmdiagonale von 93 cm deutlich größer als die Geräte, die bereits 2010 in den Haushalten vorhanden waren (Durchschnittsdiagonale: 77 cm). Als Herzstück des Wohnzimmers hat das neue Gerät entscheidenden Einfluss auf die weitere Raumeinrichtung: Rund ein Drittel der Befragten (35%) hat nach dem Kauf Möbel umgestellt oder sogar neu angeschafft.
 
Auch wenn sich der TV-Konsum aufgrund der neuen Flachbildfernseher kaum erhöht hat, so hat die Mehrheit der Befragten (75%) jetzt noch mehr Spaß am Fernsehen. Zwei Drittel (67%) stimmen zu, dass sie ihr Lieblingsprogramm nun stärker genießen, 64% fühlen sich bei Filmen fast wie im Kino, und 58% bestätigen, dass das Fernsehen mit dem Flatscreen viel mitreißender ist.
 
Geht es um die gewünschten Features der neuen Fernsehgeräte, nennen die Befragten die bessere Bildqualität an erster Stelle (64%), gefolgt von einem größeren Bild (45%) und einem flacheren Bildschirm (43%). An vierter Position steht die 3D-Technik (35%), noch vor der Möglichkeit, über den Fernseher Internet-Dienste zu nutzen (31%). Besonders wichtig ist es den Menschen, das herkömmliche, lineare Fernsehen in bester Bildqualität zu genießen. So lässt sich die rasante Verbreitung von größeren Flatscreens in den Wohnzimmern auch als Beleg dafür werten, dass die Deutschen nach wie vor mit Freude und Leidenschaft fernsehen.
 
Soweit das Ergebnis einer Nachbefragung des Kölner Medienvermarkters IP Deutschland, der im vergangenen Jahr gemeinsam mit TNS Emnid in der „Kartografie deutscher Wohnzimmer“ den großen Einfluss des Fernsehens im Alltag der Menschen dokumentiert hatte.
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