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Frauen noch in der Überzahl

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO 

 © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Nach wie vor ist der kleinere Anteil der Bevölkerung unseres Landes männlich. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren Ende 2009 rund 49% der insgesamt 81,8 Millionen Menschen in Deutschland Jungen und Männer. Allerdings hat sich in den letzten Jahrzehnten das Geschlechterverhältnis immer mehr angeglichen. 1961 standen zum Teil kriegsbedingt 1.000 Männern noch 1.127 Frauen gegenüber, Ende 2009 waren es nur noch 1.040 Frauen.
 
Bei der in Deutschland lebenden ausländischen Bevölkerung verhält es sich umgekehrt: Von den insgesamt 7,1 Millionen Einwohnern Deutschlands mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren Ende 2009 knapp über die Hälfte männlich (50,9%). Gegenüber der Zeit, in der hauptsächlich Gastarbeiter nach Deutschland kamen, hat sich der Anteil der Jungen und Männer deutlich reduziert: 1961 standen 1.000 Männern mit ausländischer Staatsangehörigkeit nur 451 Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit gegenüber, Ende 2009 waren es bereits 963 Frauen.
 
Der Anteil der männlichen Bevölkerung in Deutschland insgesamt war Ende 2009 je nach Altersgruppe sehr unterschiedlich: Von den 15,3 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren war die Mehrheit männlich (51,3%), bei den Erwachsenen zwischen 20 und 60 Jahren gab es ebenfalls mehr Männer (50,6%) als Frauen. Aber nur 43,9% der Personen über 60 Jahre waren männlich.
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