ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Editor's Pick


Frauentypische Berufe erschweren den Schritt in die Selbständigkeit

Immer mehr Frauen, vor allem Akademikerinnen, gründen Ihr eigenes Unternehmen. Insgesamt sind weibliche Gründungsaktivitäten jedoch weiterhin schwächer ausgeprägt als die der Männer. Immerhin ist die Zahl selbständiger Frauen zwischen 2003 und 2004 um 46.000 auf 1,1 Millionen gestiegen. Der Zuwachs fällt mit 4,3 Prozent höher aus als bei den selbständigen Männern mit nur 2,3 Prozent. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Frauen viel seltener den Weg ins Unternehmertum einschlagen. Von den erwerbstätigen Frauen sind derzeit nur 7 Prozent selbständig, bei den Männern ist die Quote doppelt so hoch.
 
Ein zentrale Ursache, weshalb Frauen beim Schritt in die Selbständigkeit auf höhere Hürden treffen als Männer, sieht René Leicht vom Institut für Mittelstandsforschung, Mannheim, darin, dass Frauen immer noch übermäßig auf sogenannte "frauentypische" Berufe zurückgreifen, welche von vornherein weniger Chancen auf eine selbständige Tätigkeit bieten, als dies bei vielen Männerberufen der Fall ist. Dies zeige sich auch darin, dass Männer, die in einem "Frauenberuf" arbeiten, mit nur halb so hoher Wahrscheinlichkeit gründen, wie in anderen Berufen.
Quelle: Institut für Mittelstandsforschung, Universität Mannheim; www.ifm.uni-mannheim.de

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email